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Petrauschke macht Dampf für zügige Entscheidung über Konverter-Standort

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke setzt sich bei Bundeswirtschaftsminister Gabriel für eine zügige Entscheidung darüber ein, wo der Strom-Konverter gebaut werden soll

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Die derzeit ungeklärte Situation in Sachen "Konverter" ist für alle Beteiligten unbefriedigend. Diese Meinung vertritt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in einem Schreiben an Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel. "Daher sollte möglichst schnell Klarheit darüber geschaffen werden, welchen Standort die zuständige Bundesnetzagentur im Planfeststellungsverfahren befürworten würde", appelliert Petrauschke.

Die Pläne für den Konverter, der Gleich- in Wechselstrom umwandeln und in die untergeordneten Stromnetze verteilen soll, hätten "in weiten Teilen des Rhein-Kreises Neuss zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt", schreibt der Landrat nach Berlin. Kreisweit beschäftigten sich schließlich nicht weniger als zwölf Bürgerinitiativen mit der Thematik. "Sie haben sich weitestgehend gegen die Errichtung eines Konverters an den von der Amprion GmbH untersuchten 20 Standortflächen ausgesprochen", heißt es.

Als Erfolg der intensiven Gespräche mit dem Netzbetreiber wertet Petrauschke die Tatsache, dass inzwischen "ein möglichst großer Abstand zur Wohnbebauung als wichtiges Kriterium stärker in den Entscheidungsprozess eingeflossen ist". Amprion hat seine Standortsuche daraufhin auf die sogenannte Dreiecksfläche in Kaarst und das Gelände an der Umspannanlage in Dormagen-Gohr eingeschränkt.

"Aber auch wenn diese beiden Standorte einen größeren Abstand zur Wohnbebauung aufweisen, so führen die Planungen der Amprion GmbH mit einer Konverterstationsfläche von 100.000 Quadratmetern und Gebäudekomplexen von knapp 20 Metern Höhe verständlicherweise weiterhin zu großer Verunsicherung in den von der Planung betroffenen Kommunen", begründet Petrauschke seine Initiative, Dampf zu machen für eine zügige Entscheidung.

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