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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke © M. Schiffer | Volle Größe

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Schulsozialarbeit: Ausschuss folgt einstimmig Vorschlag des Landrates

Soziales |

Gute Nachricht für die 33 Schulsozialarbeiter im Rhein-Kreis Neuss: Ihre Arbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) ist voraussichtlich bis 2017 gesichert. Eine entsprechende Beschlussempfehlung hat jetzt der Sozial- und Gesundheitsausschuss an den Kreistag gegeben. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, an der Schulsozialarbeit im Kreis festzuhalten - unter der Voraussetzung, dass das Land NRW sich wie erwartet mit 60 Prozent an den Kosten beteiligt.

Damit kann das von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke vorgeschlagene Finanzierungsmodell umgesetzt werden: Die Arbeit der 33 in den Kommunen des Kreises tätigen Schulsozialarbeiter wird mit Landesmitteln, mit Restmitteln aus der Bundesförderung sowie mit rund 100.000 Euro aus dem Kreishaushalt finanziert.

"Mit dieser Entscheidung sichern wir in den nächsten zwei Jahren die erfolgreiche Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets im Rhein-Kreis Neuss", betonte Landrat Petrauschke. Er hofft, dass Bund und Land eine Lösung für die Finanzierung der Schulsozialarbeit ab 2018 finden, ohne auf die Kommunen eine zusätzliche Dauerbelastung abzuwälzen. Unterstützung fand das Modell des Landrates auch in der Kreisgemeinschaft. Mehr als 30 Schulen und Einrichtungen haben sich in Briefen an den Landrat gewandt mit der Bitte, an der Schulsozialarbeit festzuhalten.

Unter anderem den Schulsozialarbeitern ist es zu verdanken, dass seit Beginn ihrer Arbeit vor drei Jahren mehr als 72.000 BuT-Leistungen im Kreisgebiet beantragt wurden. 14.000 Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen haben zurzeit im Rhein-Kreis Neuss Anspruch auf Leistungen aus diesem Paket. Dazu gehören Zuschüsse zur Mittagsverpflegung und zum Schulbedarf ebenso wie Mittel für Klassenfahrten, Lernförderung und die Mitgliedschaft in Sportvereinen.

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