Portraitfoto
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sorgt sich um die künftige notfallärztliche Situation in Dormagen. © M. Schiffer | Volle Größe

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Landrat fordert Erhalt der Notfallpraxis in Dormagen

Gesundheit |

In einem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein-Westfalen reagiert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke verärgert über die Pläne zur Schließung der Notfallpraxis Dormagen am Kreiskrankenhaus in Hackenbroich. "(…) Danach ist zu befürchten, dass zukünftig die Notfallpraxis in Dormagen und damit die entsprechende Versorgung einer Stadt mit mehr als 60 000 Einwohnern wegfallen soll. Die Umsetzung derartiger Pläne führt zu nicht hinnehmbaren Konsequenzen für die ärztliche und gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung (…)", heißt es in dem Schreiben.

Die flächendeckende Patientenversorgung vor allem für die Gruppe nicht mobiler sowie junger und älterer Patienten sieht Petrauscke in Gefahr. Er fordert deshalb von der Kassenärztlichen Vereinigung einen tragfähigen ärztlichen Notdienst für die jährlich bis zu 9 000 Patienten, die in der Notfallpraxis in Dormagen behandelt werden.

Der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Rhein-Kreises Neuss will sich bereits morgen (19.2.) mit den Auswirkungen der Pläne zum Ärztlichen Notdienst beschäftigen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.