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Bundesverdienstkreuz für Hildegard Wichmann: Jahrzehntelang im Einsatz für Senioren

Dr. Hans-Ulrich Klose überreichte das Bundesverdienstkreuz an Hildegard Wichmann.  

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Große Freude bei Hildegard Wichmann: Die Neusserin erhielt jetzt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Erste stellvertretende Landrat Dr. Hans-Ulrich Klose überreichte die besondere Auszeichnung in der Erlöserkirche in Neuss-Reuschenberg. "Wir ehren mit Hildegard Wichmann eine Neusserin, die mit ihrem langjährigen Einsatz in dieser Kirchengemeinde wertvolle und vorbildliche Arbeit für unser Gemeinwesen geleistet hat", sagte Klose in seiner Laudatio.

Hildegard Wichmann wurde 1945 in Gubberath, das heute zur Gemeinde Jüchen gehört, geboren. 1968 heiratete sie ihren Mann Eduard und zog mit ihm nach Neuss-Reuschenberg. Hier engagiert sich die Geehrte seit mehr als 35 Jahren in ihrer Evangelischen Kirchengemeinde an der Erlöserkirche in Reuschenberg.

Besonders am Herzen liegt der heute 69-Jährigen die Arbeit mit Senioren in Reuschenberg, Holzheim und Selikum. Seit 1979 leitet sie den Seniorenkreis ihrer Kirchengemeinde und prägt damit die Seniorenarbeit in der Gemeinde. Nicht nur zum gemütlichen Kaffeetrinken treffen sich die Frauen und Männer, sondern auch zu Diavorträgen, Referaten über aktuelle Themen, Filmvorführungen und Ausflügen.

Darüber hinaus hat Hildegard Wichmann in den letzten Jahrzehnten 26 Senioren-Freizeiten organisiert. 14 Tage lang waren die Senioren jeweils unterwegs, wobei bunte Abende ebenso wie besinnliche Stunden zum Angebot gehören. Gemeinsam mit Ihrem Ehemann Eduard war sie federführend für das Programm der Freizeiten verantwortlich und sorgte unter anderem dafür, dass auch die mobil eingeschränkten Teilnehmer bei allem dabei sein konnten.

Nicht nur in der Seniorenarbeit ist Hildegard Wichmann aktiv. Sie leitet auch den Näh- und Bastelkreis und singt im Kirchenchor mit. Außerdem gehörte sie viele Jahre lang dem Presbyterium an und war mit beteiligt an Personalentscheidungen. Im Beirat der Erlöserkirche engagiert sich die Geehrte ebenfalls, organisiert Gemeindefeste mit und beteiligt sich an der Gestaltung besonderer Gottesdienste.

Als "wertvoll und vorbildich" bezeichnete Dr. Hans-Ulrich Klose das Wirken von Hildegard Wichmann. "Die Geehrte setzte sich aus Überzeugung weit über das normale Maß für den Nächsten ein", stellte Dr. Klose fest und fuhr fort: "Wer seinen Sachverstand und seine Tatkraft ehrenamtlich so engagiert einbringt wie sie, der hat sich um das Allgemeinwohl verdient gemacht und die Auszeichnung mehr als verdient."

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