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Spezialtransporte im Rettungsdienst: Neue Kooperation mit der Stadt Köln

Beim Rettungsdienst geht der Rhein-Kreis Neuss mit der Stadt Köln eine neue Kooperation ein.

Gesundheit |

Beim Transport von Intensivpatienten sowie von hoch ansteckenden oder besonders schwergewichtigen Menschen arbeitet der Rhein-Kreis Neuss künftig mit der Stadt Köln zusammen. Zuvor hatte sich der Kreistag für eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung ausgesprochen, die der Kooperation den passenden Rahmen verleiht. "Das Angebot der Stadt Köln stellt eine eindeutige Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung im Rhein-Kreis Neuss dar", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Patienten, die einer intensivmedizinischen Betreuung bedürfen, sowie Menschen mit hoch ansteckenden Krankheiten wie Ebola oder mit einem deutlichen Übergewicht können nicht mit herkömmlichen Rettungswagen transportiert werden. Für sie sind Spezialfahrzeuge erforderlich. Aufgrund der geringen Beförderungszahl wäre der Kauf solcher Wagen für den Rhein-Kreis Neuss aber unwirtschaftlich.

Jetzt wird Abhilfe geschaffen: "Die Stadt Köln übernimmt auf Anforderung und in Abstimmung mit der zuständigen Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss die Aufgabe der Durchführung von Intensiv-, Infektions- und Schwergewichtigentransporten mit eigenem Personal und jeweils dafür geeigneten Fahrzeugen auch auf dem Gebiet des Rhein-Kreises Neuss in die eigene Zuständigkeit", heißt es in der entsprechenden Vereinbarung.

Kosten und Erträge verbleiben bei der Stadt Köln. Sie hatte die notwendigen Fahrzeuge angeschafft. So gibt es einen Wagen für Intensivpatienten, die verlegt werden müssen, dabei aber etwa eine Herz-Lungen-Maschine oder intensivmedizinische Spezialkenntnisse des Personals benötigen. Auch für Patienten mit einem derart hohen Körpergewicht, dass ein regulärer Rettungswagen für sie nicht geeignet ist, hält Köln ein Fahrzeug mit speziell ausgebildeten Rettungsassistenten und Notärzten vor. Dasselbe gilt für Menschen, die eine hoch ansteckende Erkrankung haben oder verdächtig sind, daran zu leiden.

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