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Wasserpreis ist seit elf Jahren stabil

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"Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres stellt uns zufrieden. Auch 2014 konnten wir unserem Anspruch gerecht werden, unsere Kunden im Rhein-Kreis Neuss und in der Stadt Mönchengladbach mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen." Besonders stolz sind die beiden Geschäftsführer der Kreiswerke Grevenbroich GmbH, Stefan Stelten und Ingolf Graul, aber auf eine besondere Leistung: "Die Geschäftsführung freut sich darüber, dass wir im elften Jahr in Folge den Wasserpreis stabil halten können." Auch der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bezeichnet diese Preisstabilität als ein "besonderes Kennzeichen der Kreiswerke Grevenbroich GmbH". Er freue sich, so der Landrat, über das erneut erfolgreiche Geschäftsjahr des Unternehmens. Für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Heinz-Josef Drießen, ist es "vor dem Hintergrund der allgemeinen Kostenlage nicht selbstverständlich", dass der Preis für das qualitätsvolle Trinkwasser über eine so lange Zeit stabil gehalten werden kann.

Der Wasserabsatz im vergangenen Geschäftsjahr ist nahezu stabil geblieben, und betrug 10,01 Millionen Kubikmeter. Der Gesamtertrag des vergangenen Geschäftsjahres stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an: von etwa 20,7 auf 21 Millionen Euro. Das Netto-Jahresergebnis betrug 2014 fast 2,4 Millionen Euro. Das Sachanlagevermögen der Kreiswerke beträgt zum 31. Dezember 2014 etwa 50 Millionen Euro. Die Konzessionsabgabe wurde im vergangenen Geschäftsjahr in Höhe von 1,95 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss sowie an die Stadt Mönchengladbach ausgezahlt.

Im Jahr 2014 haben die Kreiswerke mehr als fünf Millionen Euro investiert, insbesondere in die Wasserverteilung, aber auch in die beiden Naherholungsanlagen in Kaarst und Straberg-Nievenheim. Am Kaarster See wurden neben dem bereits gewohnten Service eine Kaltwasser-Außendusche am Strand 2, eine zusätzliche Liegefläche direkt am Kinderspielplatz sowie ein Liegestuhlverleih eingerichtet. Das Strandbad in Straberg-Nievenheim haben die Kreiswerke um eine 2.500 Quadratmeter große zusätzliche Liegeweise erweitert. Leider blieben aber aufgrund des verregneten Sommers die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurück. Statt mehr als 100.000 Gäste im Sommer 2013 waren es im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr als 56.000 Erholungssuchende, die zu den beiden Anlagen kamen.

Was die Zahl der Mitarbeiter angeht, so trugen durchschnittlich 78 Mitarbeiter 2014 zum erfolgreichen Geschäftsjahr bei. Die Kreiswerke bilden regelmäßig aus. Zum 31. Dezember 2014 gab es im technischen Bereich fünf Anlagenmechaniker als Lehrlinge im Rahmen einer Kooperation mit der Ausbildungsinitiative Rheinland. Außerdem investieren die Kreiswerke in die Weiterbildung der Mitarbeiter, damit sie mit hoher Qualifikation die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleisten können.

"Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 206.000 Menschen in neun Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss und in Teilen der Stadt Mönchengladbach mit dem erfrischenden Lebensmittel Nummer Eins versorgt", sagt Geschäftsführer Stefan Stelten. Die Wassergewinnung und -aufbereitung erfolgte überwiegend durch die eigenen Anlagen in Mühlenbusch (Stadt Dormagen), Büttgen-Driesch (Stadt Kaarst) und Wickrath (Stadt Mönchengladbach).

Neben den aktuellen Zahlen behandelt der aktuelle Geschäftsbericht auch aktuelle Themen. Eines davon ist die Düngemittelverordnung, die den Trinkwasserversorgern in einigen besonders belasteten Gebieten in Deutschland große Sorgen bereitet. Die Kreiswerke Grevenbroich haben, um diesen Problemen zu begegnen, bereits seit 1992 Kooperationen mit Landwirten und Gärtnern geschlossen, um durch eine schonende Landwirtschaft Gefahren vom Trinkwasser abzuwenden. In einem zweiten Beitrag geht es um das Energiemanagement der Kreiswerke, mit dem steigenden Energiekosten begegnet werden soll. Wie ein kritischer Blick auf die Energiekosten spürbare Einsparungen bringen kann, erläutert der Energiemanagementbeauftragte der Kreiswerke, Alojz Ivicic. Schließlich geht es in einem dritten Beitrag um die Frage, ob Wassersparen in unserem wasserreichen Land sinnvoll ist oder ob dieses Sparen letztlich das Wasser teurer macht.

Der aktuelle Geschäftsbericht steht auf der Internetseite der Kreiswerke Grevenbroich unter www.kw-gv.de zum Herunterladen zur Verfügung. Sie finden ihn auf der Seite Service unter Download Infomaterial.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.