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Wiederbelebung durch die Schritte "Prüfen - Rufen - Drücken": Videospots im FahrgastTV helfen, Leben zu retten

Karsten Mankowsky, Gesundheits- und Umweltdezernent des Rhein-Kreises Neuss, und Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor der Rheinbahn (von links), präsentieren die lebensrettenden FahrgastTV-Spots in einer U-Bahn

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Unter dem Motto "Wiederbelebung - auch Du kannst Leben retten!" zeigen jetzt kurze Filme den Rheinbahn-Fahrgästen, was sie tun können, wenn jemand das Bewusstsein verliert. Mit den konkreten Handlungsanweisungen "Prüfen - Rufen - Drücken" wissen auch Laien in einem Notfall sofort, was zu tun ist. Diese Videos, kostenlos zur Verfügung gestellt vom Bildungszentrum Osnabrück und den dortigen Stadtwerken, laufen ab Mitte Juni auf 140 Monitoren in allen U-Bahnen der Rheinbahn.

Zum Hintergrund: Alleine im Neuss-Düsseldorfer Raum sterben jährlich rund 1.200 Menschen an Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße. Bei einem akuten Fall kann es zu plötzlicher Bewusstlosigkeit kommen. Durch schnelles, versiertes Einschreiten in Form einer Wiederbelebung, die auch Laien leisten können, lassen sich irreversible Schäden vermeiden. Dieses Thema haben das Bildungszentrum Osnabrück und die dortigen Stadtwerke aufgearbeitet. Unter der Federführung von Ansgar Rotert, Diplom-Pflegepädagoge und Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege am Bildungszentrum, produzierten sie Videospots, die prägnant die korrekte Reanimation darstellen. Diese Erste-Hilfe-Filme haben die Produzenten unentgeltlich dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss zur Verfügung gestellt. Das Gesundheitsamt trat dann an die Rheinbahn heran, um mit den Filmen möglichst viele Menschen zu erreichen.

Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, zeigte sich von der Aktion sehr beeindruckt: "Die Filme veranschaulichen, wie wichtig es ist, rechtzeitig einen Herzkreislaufstillstand zu erkennen und zu handeln. Vor allem aber nehmen sie die Scheu, in einem solchen Fall aktiv zu werden." Karsten Mankowsky, Gesundheits- und Umweltdezernent des Rhein-Kreises Neuss, fügte hinzu: "Das Projekt gliedert sich hervorragend in die jahrelangen Bemühungen des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss ein, Laien über effektive Wiederbelebungsmaßnahmen zu informieren."

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