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Neujahrspressegespräch mit Landrat und Vertreter: 40 Jahre Rhein-Kreis Neuss - Erfolgsgeschichte mit weiterhin guter Perspektive  

Schauen positiv ins Jubiläumsjahr 2015 des Rhein-Kreises Neuss: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) und sein Allgemeiner Vertreter Jürgen Steinmetz.

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Mit dem Neujahrstag besteht der Rhein-Kreis Neuss in seinem heutigen Zuschnitt seit 40 Jahren. "Wer hätte 1975 gedacht, welche Erfolgsgeschichte daraus werden würde", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke jetzt beim Pressefrühstück mit fair gehandelten Produkten. Gemeinsam mit seinem Allgemeinen Vertreter, Jürgen Steinmetz, betonte Petrauschke im Neusser Kreishaus, dass die Menschen im Rhein-Kreis Neuss auch im Jubiläumsjahr 2015 Grund zur Zuversicht haben.

So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigungen mittlerweile auf ein Rekordniveau von rund 133 000 gestiegen, die Arbeitssuchendenquote im Rhein-Kreis Neuss ist mit 6,1 Prozent sehr niedrig; der Wirtschaft geht es gut. Das Mittelstandbarometer 2014 konnte sogar den besten Geschäftsklima-Index seit sieben Jahren verzeichnen.

"Das alles ist natürlich in erster Linie ein Erfolg unserer engagierten Unternehmen mit ihren tüchtigen Beschäftigen, es hat aber auch etwas mit unserer verlässlichen und aktiven Wirtschaftspolitik zu tun. So sei der Rhein-Kreis Neuss auch gerade wieder - zum fünften Mal in Folge - als mittelstandsfreundliche Verwaltung zertifiziert worden.

Die Arbeitsplatzentwicklung, so Petrauschke, bleibe 2015 ein Schwerpunktthema. Mit Blick auf die Fachkräftesicherung liege ihm dabei auch das System der Dualen Ausbildung am Herzen. Als aktuelle Kernpunkte für die Standortarbeit im neuen Jahr nannte Wirtschaftsdezernent Steinmetz den Ausbau des Breitbandnetzes und die Weiterentwicklung der Branchenorientierung auch mit Feldern wie Gesundheit oder Tourismus.

Krankenhauslandschaft, Abfallwirtschaftskonzept, Nahverkehrsplan, Demographie, Hartz IV/Sozialleistungen, Inklusion und Entschuldung sind weitere Punkte auf der Kreis-Agenda, betonte Landrat Petrauschke. Beim für die Standortentwicklung wichtigen Regionalplan rechne man noch 2015 mit einer Beschlussfassung. Dazu gebe es im Januar weitere Abstimmungsgespräche mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, um mit einer Stimme zu sprechen.

Nach einem guten Sportjahr 2014 mit großen Erfolgen für den heimischen Sport sehen Petrauschke und Steinmetz auch hier weiter gute Aussichten. So berichtet Steinmetz, dass Bau- und Förderantrag für die Sportanlage Knechtsteden gestellt seien und er 2015 nicht nur mit dem Spatenstich, sondern auch mit der Fertigstellung rechne. Und für das regionales Leistungssportzentrum NRW im Rhein-Kreis Neuss soll es in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund einen hauptamtlichen Koordinator beim Kreissportbund geben.

Wie Landrat Petrauschke ankündigte, wird es 2015 zum 40. Kreisjubiläum keine großen Reden und Feiern geben. Stattdessen werden rund 250 Kreisbeschäftigte an einem Freiwilligen-Tag die Ärmel hochkrempeln und ehrenamtlich Schulräume streichen, Bäume pflanzen oder auch Senioren betreuen.

"Das passt gut zu unserer Kreisverwaltung, die sich als starker Dienstleister für Menschen, Unternehmen und Kommunen versteht", so der Landrat, der dazu Zahlen für 2014 vorlegte:

 

  • 170.000 persönliche Bürgerkontakte im Straßenverkehrsamt,
  • 9.400 Schüler an den Berufs- und Förderschulen des Kreises,
  • 4.000 untersuchte Schulneulinge durch das Gesundheitsamt,
  • Über 52.500 von den Kreiswerken versorgte Hausanschlüsse,
  • 2.800 Lebensmittelkontrollen in Betrieben durch Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt,
  • Rund 70.000 Patienten in den Kreiskrankenhäusern (2013),
  • Mehr als 40.000 Besucher der Kreiskulturzentren,
  • Über 3.100 Schüler an der Kreismusikschule,
  • Über 15.600 Bedarfsgemeinschaften Hartz IV und Sozialhilfe,
  • Heimaufsicht für 41 Seniorenhäuser mit 3.600 Plätzen,
  • Über 300.000 Notrufe/Hilfeanfragen bei der Kreisleitstelle,
  • Über 1.600 Ü3-Plätze und 400 U3-Plätze in Kindergärten und Kitas in Jüchen, Rommerskirchen, Korschenbroich (Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes).

 

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