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Dienst im Kreiskrankenhaus: Weihnachtsstimmung auch auf der Intensivstation

Person an medizinischen Geräten

Im Einsatz am Heiligabend: Pfleger Tobias Lau auf der Intensivstation

Gesundheit |

Heiligabend auf der Intensivstation - das ist für Krankenpfleger Tobias Lau im Kreiskrankenhaus Grevenbroich zumindest am Vormittag ein Dienst wie sonst auch. Die Patienten müssen versorgt werden wie an allen anderen Tagen im Jahr. So unterstützen die Pflegerinnen und Pfleger bei der Körperpflege, Nahrungsaufnahme, versorgen die Wunden, wechseln Infusionen und stellen Material bereit.

Der Grevenbroicher Tobias Lau arbeitet wie auch in den letzten fünf Jahren wieder über Weihnachten; dafür hat er Silvester frei und kann dann feiern gehen. „Meine Kolleginnen und Kollegen und ich haben uns freiwillig für die Schicht am Heiligabend gemeldet“, berichtet der 28-Jährige. „Natürlich vor allem mit Rücksicht auf die Familienmütter, die an solch einem Tag zu Hause jede Menge vorbereiten müssen.“

An den Feiertagen sind in den Kreiskrankenhäusern in Grevenbroich und Dormagen weniger Betten als an normalen Tagen belegt. Thomas Weyers, Pflegedirektor der Rhein-Kreis-Neuss-Kliniken, erklärt den Grund: „Zum einen entlassen wir - soweit dies medizinisch möglich ist - die Patienten, damit auch sie mit ihren Familien das Fest genießen können; zum anderen finden in dieser Zeit keine planbaren Eingriffe statt. Akutfälle werden selbstverständlich sofort behandelt“.

Am 24. Dezember bedanken sich die Mitglieder der Betriebsleitung während ihres Gangs durch die beiden Häuser bei den Mitarbeitern für deren Einsatz am Heiligabend. Krankenhausdirektor Ralf H. Nennhaus, Pflegedirektor Thomas Weyers und die beiden Ärztlichen Direktoren Dr. Friedrich Wilhelm Korsten (Grevenbroich) und Dr. Günter Noé (Dormagen) sind auf allen Stationen kurz zu Gast. Auf die Patienten wartet zu Weihnachten ein besonderes Essen: Küchenchef Uwe Schmitz bietet Kalbsfilet und Hirschragout zur Wahl an; zum Nachtisch bereiten er und sein Team Zimtcreme vor.

Weihnachtsstimmung kommt auf der Intensivstation spätestens am Nachmittag auf. Dafür sorgen nicht nur die geschmückten Tannenbäume und die Lichterketten auf den Fluren, sondern auch die vielen Besucher. Denn die meisten Patienten haben Heiligabend ihre Familien am Bett. Wenn Zeit bleibt, setzen sich die vier Pflegerinnen und Pfleger im Dienst später zusammen; manchmal kochen sie auch zusammen.

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