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LBS-Zukunftspreis für Hülchrath: Landrat gratuliert zu prämierter Dorfentwicklung

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Jeder dritte Nordrhein-Westfale engagiert sich ehrenamtlich. Zehn beispielhafte Projekte wurden jetzt in Münster mit dem erstmals verliehenen LBS-Zukunftspreis ausgezeichnet, darunter auch die "Dorfentwicklung Hülchrath". Mit ihrem Beitrag hat die Hülchrather Dorfgemeinschaft einen Anerkennungspreis erhalten und sich unter den ersten zehn von insgesamt 215 Bewerber-Projekten platziert.

"Nach dem fünften Sieg beim Kreiswettbewerb 'Unser Dorf hat Zukunft' und schon zwei Silber- sowie zwei Bronze-Plaketten beim Landeswettbewerb ist die Auszeichnung mit dem LBS Zukunftspreis jetzt eine weitere verdiente Anerkennung für das große und beeindruckende Engagement der Hülchrather Bürgerinnen und Bürger", gratuliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke der Dorfgemeinschaft Hülchrath in einem Schreiben an ihren Vorsitzenden Achim Day. Hülchrath, so der Landrat, stehe schon seit Jahren für eine besonders aktive Bürgerschaft.

Der LBS-Zukunftspreis unter der Schirmherrschaft von NRW-Bauminister Michael Groschek will beispielgebende Bürgerprojekte bekanntmachen, die zur örtlichen Lebensqualität beitragen. Die Fachjury setzt sich zusammen aus Bürgermeistern, Vertretern der Montag-Stiftung Urbane Räume, der Stiftung Zukunftsfähigkeit, des NRW-Bauministeriums, der RWTH Aachen sowie der Auslober LBS West und Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung.

In der Jury-Würdigung zur Dorfentwicklung Hülchrath heißt es: "Zur Traditionspflege und Bewahrung einer funktionierenden Heimat sind zahlreiche, mehrfach ausgezeichnete Projekte und Aktivitäten wie die Instandsetzung und Pflege der historischen Bausubstanz, die gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raumes und die standortgerechte Erneuerung der Beleuchtung im Dorf durchgeführt worden. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei darauf gelegt, Kinder und Jugendliche an die Projekte heranzuführen, in diese einzubinden und sie so die Zukunft des historischen Ortskerns, des Schlosses und der Siedlung mitgestalten zu lassen."

Prof. Rolf-Egon Westerheide, Vorsitzender der Jury: "In der Gesamtschau der Projekte wird deutlich, dass der Trend zurück zur Heimat und zur funktionierenden Nachbarschaft auch als Gegenreaktion zur Anonymisierung unserer globalisierten Lebenswelt gesehen werden kann und als Wunsch nach Identifikation mit dem Viertel."

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