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Kindeswohl im Blick: Jugendämter im Rhein-Kreis Neuss informieren Ehrenamtler in den Vereinen

Setzen sich gemeinsam fürs Kindeswohl ein (v.l.): Jugendamtsleiterin Birgit Schikora aus Grevenbroich, Klaus Güdelhöfer vom Kinder- und Jugendbüro Dormagen, Jugendamtsleiter Peter Annacker aus Meerbusch, Ann Christin Kaup vom Neusser Jugendamt und Kreisjugendamtsleiterin Marion Klein

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"Kindeswohl im Blick - Infos für Ehrenamtler" heißt eine Broschüre, die die Jugendämter im Rhein-Kreis Neuss jetzt für alle Ehrenamtler in der Kinder- und Jugendarbeit herausgegeben haben. Angesprochen werden unter anderem Gruppenleiter in Messdienergruppen, Übungshelfer in Sportvereinen und Ehrenamtler in Jugendheimen. Denn sie alle haben direkten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen und sind dazu aufgerufen, die Augen offen zu halten und damit zu verhindern, dass Kinder vernachlässigt oder gefährdet werden.

6.000 druckfrische Exemplare liegen ab sofort bei den acht Städten und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss zur Verteilung bereit. Sie gehen an die Vereine im Kreisgebiet und können bei den Jugendämtern der Kommunen angefordert werden. Den Leitfaden gibt es auch beim Rhein-Kreis Neuss, der den Leitfaden herausgegeben hat: Er ist im Kreisjugendamt am Kirsmichhof 2 in Korschenbroich erhältlich.

"Diesen nun kreisweit einheitlichen Leitfaden haben alle Jugendämter im Kreis zusammen entwickelt", betont Kreisjugendamtsleiterin Marion Klein, die für Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen zuständig ist. Gemeinsam mit den Amtsleitern Peter Annacker aus Meerbusch und Birgit Schikora aus Grevenbroich sowie Ann Christin Kaup vom Neusser Jugendamt und Klaus Güdelhöfer vom Kinder- und Jugendbüro Dormagen stellte sie den Leitfaden vor. Unterstützt wird die Initiative auch von der Kaarster Jugendamtsleiterin Ute Schnur.

Die handliche quadratische Broschüre nennt Ansprechpartner und gibt Ehrenamtlern Tipps, wie sie reagieren können, wenn Kinder oder Jugendliche sich auffällig verhalten oder sichtbar vernachlässigt werden. Zunächst sollten sie das Gespräch mit dem Vorstand oder Vorsitzenden ihres Vereins suchen und gegebenenfalls auch beim Jugendamt der eigenen Stadt oder Gemeinde nachfragen. Dabei beraten die Jugendämter sowohl vertraulich als auch anonym.

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