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Lückenschluss an Bahntrasse: Lärmschutz in Neuss-Elvekum komplett

Ortstermin in Elvekum

Straßenbau |

Das beschauliche Elvekum im Neusser Süden hat mehrere Jahre für mehr Lärmschutz gekämpft, denn die Bahnstrecke Köln-Neuss führt direkt durch den Ort. Zunehmende Lärmbeeinträchtigungen durch steigenden Güterverkehr belasteten die Einwohner des rund 800 Jahre alten Ortes, die sich nun über eine erhebliche Verbesserung des Lärmschutzes freuen können.

Der 84 Meter lange Lückenschluss zwischen der Schallschutzwand der Bahn und der bereits bestehenden städtischen Lärmschutzwand (Elvekumer Feldstraße) plus eine 106 Meter lange Verlängerung der Schallschutzwand auf der gegenüber liegenden Seite sind so gut wie abgeschlossen. Auf einer Seite fehle nur noch das oberste Element, eine „innovative Beugungskante“, erläutert Michael Käufer, Leiter der Produktionsdurchführung Düsseldorf bei der DB Netz AG. Durch diese Lösung könne eine noch bessere Wirkung der Schalldruckminderung erreicht werden.

Zum Lärmschutzausbau in Elvekum sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke jetzt beim Ortstermin mit der Deutschen Bahn und der örtlichen Bürgerinitiative: „Elvekum war durch die bisher nicht vollständigen Lärmschutzmaßnahmen schon in einer besonderen, ungünstigen Situation. Ich freue mich sehr, dass durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten ein gutes Ergebnis für die Bürgerinnen und Bürger erreicht werden konnte.“

So hatte es im Vorfeld zahlreiche Gespräche mit der Deutschen Bahn gegeben, wobei die Bürgerinitiative Elvekum auch den Landrat eingeschaltet hatte. Nach Einbindung von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und des Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe war letztes Jahr der Startschuss für den kompletten Lückenschluss im Lärmschutz gefallen. Insgesamt sind 448 000 Euro dafür veranschlagt worden. Die Finanzierung erfolgt durch das Sonderprogramm Lärmschutzschiene im Rahmen des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms II (IBP II) des Bundesverkehrsministeriums.

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