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Mit Darmspiegelung vorsorgen: Josef Kruchen im Gespräch mit Amtsarzt Dr. Michael Dörr

Mann sitzt vor einem Mikrofon

Josef Kruchen bei der Aufnahme des Interviews

Gesundheit |

Anlässlich der Kampagne „1000 mutige Männer in Neuss“ hat das Kreisgesundheitsamt eine Hördatei mit dem Titel „Ein mutiger Mann“ auf die Internetseite des Rhein-Kreises Neuss gestellt. Im Gespräch mit Amtsarzt Dr. Michael Dörr berichtet der ehemalige Verwaltungsleiter des Gesundheitsamtes Josef Kruchen von seinen Vorsorge-Erfahrungen. Ihm blieben die Folgen eines Darmkrebses erspart, weil er sich rechtzeitig für eine Darmspiegelung entschieden hatte.

Josef Kruchen gewinnt der medizinischen Vorsorgemaßnahme nur Positives ab: „Durch Diagnostik und die anschließende operative Behandlung wurde mir mit Sicherheit viel Leid erspart, so dass ich jedem noch zögerlichen Mann in vorgerücktem Alter zu der einfachen und nahezu komplikationsfreien Darmspiegelung raten würde“, berichtet er im Rückblick.

Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr weiß, dass Darmkrebs eine heimtückische Erkrankung ist, weil sie oft erst bei Beschwerden im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird. Daher rät der Mediziner zur Vorsorge: „Darmkrebs lässt sich früh durch eine Stuhluntersuchung auf Blut oder besser noch durch eine Darmspiegelung feststellen.“ In Neuss haben sich durch die Kampagne bereits rund 400 Männer über 55 Jahren für eine Darmspiegelung entschieden. Diese Aktion wird von der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, der Barmer GEK und der Selbsthilfeorganisation ILCO unterstützt.

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