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"Expo Real": Rhein-Kreis Neuss wirbt mit Internationalität des Wirtschaftsstandorts

Präsent bei der "Expo Real"

Wirtschaft |

Der Rhein-Kreis Neuss ist höchst international geprägt und daher ein für weltweit agierende Unternehmen interessanter Investitionsstandort. Mit dieser Botschaft hat die Kreiswirtschaftsförderung gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aus dem Rhein-Kreis Neuss auf der Gewerbe-Immobilien-Messe "Expo Real" in München geworben. Ziel der Präsentation unter dem Dach der Standort Niederrhein GmbH war es, Investoren und Unternehmen für den hiesigen Wirtschaftstandort zu interessieren.

"Der Rhein-Kreis Neuss ist mit 2500 ausländischen Unternehmen und einer Exportquote von 55 Prozent stark international geprägt. Dass sich hier so viele internationale Unternehmen angesiedelt haben, hat gute Gründe. Beispielhaft sind hier die hohe Kaufkraft der Region und die gute Verkehrsinfrastruktur zu nennen", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies seien hervorragende Argumente, die den Rhein-Kreis Neuss auch für neue internationale Investoren interessant machten.

Um die Offensive mit Zahlen zu belegen, wurde der neue gewerbliche Immobilienmarktbericht der Bulwiengesa AG für den Rhein-Kreis Neuss vorgestellt. In der Studie über aktuelle Strukturen und Tendenzen des gewerblichen Immobilienmarkts mit seinen Segmenten "Büro" und "Logistik" wird dem Kreis nicht nur aktuelle wirtschaftliche Stärke bescheinigt. Der Bericht belegt auch attraktive Renditen für Investoren im Büro- und Logistik-Immobilien-Markt. Gerade als Logistikstandort sei der Rhein-Kreis Neuss mit einer Bruttoanfangsrendite von 7,6 Prozent interessant, hieß es.

"Die Zahlen unterstützen noch einmal unsere Bemühungen, den Rhein-Kreis Neuss als international führenden Logistikstandort weiter zu stärken. Nach den Ansiedlungen der vergangenen Jahre benötigen wir nun neue für Logistikansiedlungen geeignete Flächen, auf denen neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Diese Flächen werden wir im neuen Regionalplan ausweisen", freut sich Landratsvertreter Jürgen Steinmetz über die Zahlen. Er ist auch Vorsitzender des Logistikregion Rheinland e.V..

Schon unterzeichnet werden konnte auf der "Expo Real" der Vertrag für den Bau der Erschließungsstraße für das Gewerbegebiet Hüngert II in Kaarst, in dem das neue Ikea-Möbelhaus entstehen wird. Der Vertrag wurde nötig, weil das Land Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr seine 40-prozentige Finanzierung für die Kosten der Kreisstraße 37n zurückgezogen hatte. Den Landesanteil teilen sich nun der Kreis, die Stadt Kaarst und Ikea zu gleichen Teilen. Die verbleibenden 60 Prozent an den Gesamtkosten in Höhe von 15 Millionen für die Straße zahlt wie geplant der Rhein-Kreis Neuss.

"Mit dieser vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Kreis, Stadt und Ikea konnten wir dieses Projekt von hoher Bedeutung für den gesamten Rhein-Kreis Neuss retten. Hier werden nicht nur die bestehenden Arbeitsplätze erhalten, sondern auch zahlreiche neue geschaffen - sowohl bei Ikea als auch bei anderen Unternehmen, die sich in dem Gewerbegebiet ansiedeln können", so Landrat Petrauschke. Er forderte das Land weiter auf, sich an den Kosten zu beteiligen. "Man kann nicht über Wirtschaftsförderung reden und sich dann, wenn es ernst wird, zurückziehen", so Petrauschke.

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