Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Dozentinnen der Musikschule mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet

Das Preisträgertrio

Musik |

Das Trio Stephan Schardt (Violine), Elisabeth Wand (Violoncello) und Sonja Kemnitzer (Cembalo) wurde für die Ersteinspielung von Telemanns Frankfurter Violinsonaten mit dem renommierten ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet. Elisabeth Wand und Sonja Kemnitzer sind seit vielen Jahren als Dozentinnen an der Musikschule Rhein-Kreis Neuss tätig und zudem Mitglieder verschiedener Barockorchester und Kammermusikensembles. Ihr Triopartner Stephan Schardt war mehrere Jahre Konzertmeister der Landesbühnen Sachsen, später Konzertmeister und Solist bei musica antiqua köln. Derzeit konzertiert er weltweit mit seinen Kammermusikpartnern und als Solist mit verschiedenen Orchestern.

Der ECHO Klassik ist einer der wichtigsten und bekanntesten Musikpreise der Welt und wird in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. Alljährlich trifft sich das Who's who der klassischen Musik zu dieser glanzvollen Gala. In diesem Jahr ist der ECHO Klassik am 26. Oktober nach fünf Jahren erstmals wieder in der Münchener Philharmonie im Gasteig zu erleben. Die feierliche Gala wird vom ZDF aufgezeichnet und am selben Abend ab 22 Uhr übertragen. Das Vorechokonzert, in dem neben anderen Preisträgern auch das Trio auftritt wird am 25. Oktober auf klassik.tv übertragen.

Die drei MusikerInnen sind froh, dass sich die vielen Proben und die konzentrierten Aufnahmetage im Tonstudio gelohnt haben. Georg Philipp Telemann (1681-1767) war ein Zeitgenosse Johann Sebastians Bachs und zu Lebzeiten deutlich berühmter als Bach. Die sechs Violinsonaten komponierte Telemann in Frankfurt, wo er seit 1712 städtischer Musikdirektor war. Er gab sie im Eigenverlag heraus und widmete sie dem musikbegeisterten Prinzen Johann Ernst Herzog von Sachsen. Die Musik ist inspiriert sowohl von der Virtuosität italienischen Komponisten wie Antonio Vivaldi als auch von melodiös melancholischer französischer Musik. Hinzu kommt Telemanns eigener musikalischer Witz und seine Vorliebe für polnische Musik, die er aus mährischen Wirtshäusern kannte. Die eingespielten Sonaten sind somit kurzweilig und abwechslungsreich. Zu seinem größten Ruhm gelangte Telemann später in Hamburg als Musikdirektor und Leiter der Oper.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.