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Steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen im Fokus des Rhein-Kreises Neuss

Soziales |

Die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen wird den Rhein-Kreis Neuss in den nächsten Jahren stark beschäftigen. Diese Auffassung vertrat Landratsvertreter Jürgen Steinmetz beim Niederrheinischen Pflegekongress in Neuss. "Grund dafür sind gesetzliche Neuregelungen des Landes Nordrhein-Westfalen im Wohn- und Teilhabegesetz sowie im Landespflegegesetz", erklärte Steinmetz, der auch Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss ist.

Insgesamt 650 Besucher und 48 Aussteller zählte die Veranstaltung. Organisiert wurde sie von Ali Celik mit dem Team von "Fokus: Pflege" und dessen Kooperationspartnern, dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe und der Fachzeitschrift "Die Schwester - Der Pfleger". Bundesgesundheitsminister Hermann Größe eröffnete die Tagung. Der langjährige CDU-Politiker Dr. Heiner Geißler hielt den Abschlussvortrag über "Pflege im Spannungsfeld zwischen Ethik und Monetik".

"Der Rhein-Kreis Neuss befasst sich schon seit vielen Jahren intensiv mit der Pflege sowie der bedarfsgerechten Seniorenbetreuung und Quartiersentwicklung", sagte Steinmetz. Allein an Rhein, Erft und Gillbach lebten über 10 000 pflegebedürftige Menschen, die ambulant oder stationär versorgt würden, und der Bedarf steige. Ende 2013 hat der Rhein-Kreis Neuss mit einem sozio-ökonomischen Monitoring eine aktuelle Standortbestimmung zum demografischen Wandel durchgeführt. "Dass unsere Gesellschaft altert, wissen wir. Aber wie sich dies zum Beispiel in jeder einzelnen unserer acht kreisangehörigen Kommunen konkret darstellt, ist für uns eine besonders spannende Frage", so Steinmetz.

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