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Naturwissenschaftliches Kolloquium im Gymnasium Norf mit vielen Experten

Laborantinnen

Jugendliche an die Naturwissenschaften heranführen

Schule |

Die Veranstaltungsreihe "Naturwissenschaftliches Kolloquium" im Gymnasium Norf geht jetzt weiter. Jeweils an einem Donnerstag ab 17.30 Uhr stellen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ihre Arbeits- beziehungsweise Forschungsgebiete vor und geben spannende Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene mit Bezug zum Alltags- und Berufsleben.

Landratsvertreter Jürgen Steinmetz begrüßt das Angebot: "Das Naturwissenschaftliche Kolloquium ist für uns ein wichtiger Baustein, um möglichst viele junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe und Studiengänge zu begeistern und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken." Das Teilnahmezertifikat könne bei einer späteren Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder einen Job im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) hilfreich sein.

Das Kolloquium gibt es seit dem Schuljahr 2009/2010, stößt auf großen Zuspruch bei den Jugendlichen und ist Teil des Angebots des Netzwerks "Zukunft durch Innovation" (zdi) im Rhein-Kreis Neuss. Es steht allen interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe der Gymnasien und Gesamtschulen im Rhein-Kreis Neuss offen. Derzeit gibt es 40 Anmeldungen für das Schuljahr 2014/2015. Es sind noch zehn Plätze frei, die in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben werden. Anmeldungen sind möglich unter der E-Mail-Adresse zdi@rhein-kreis-neuss.de.

Das erste Kolloquium findet am Donnerstag, 30. Oktober, im Gymnasium Norf statt. Referent ist Professor Dr. William Martin vom Fachbereich Biologie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. "Martin wirft mit uns einen Blick auf sogenannte Tiefseehydrothermalquellen und deren Bedeutung für die Entstehung des Lebens. Dabei soll es im Kern um die Frage gehen, ob Leben ein Zufallsprodukt ist", so Dr. Michael Börger, Lehrer für Biologie und Chemie am Gymnasium Norf, und neben Andrea Mädler Koordinator des Naturwissenschaftlichen Kolloquiums.

Das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie durch das Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Näheres im Internet: www.mint-machen.de.

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