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Kreis will neue INTERREG-Fördertöpfe nutzen

Europa |

"Es ist meine Absicht, auch das kommende INTERREG V A-Programm für strategische Themenbereiche des Rhein-Kreises Neuss in Kooperation mit unseren niederländischen Partnern für erfolgreiche Projektanträge zu nutzen." Mit diesen Worten beschreibt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ein vom Europe Direct-Informationszentrum Mittlerer Niederrhein veranstaltetes Informationsseminar. Nicht nur Führungskräfte des Kreises und der Städte und Gemeinden, sondern auch Vertreter aus Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und dem Kreis Viersen informierten sich im Neusser Kreishaus über die neuen Projekt-Förderprogramme der Europäischen Union für den Zeitraum 2014 bis 2020.

Kreisdezernent Karsten Mankowsky und Europe Direct-Leiterin Ruth Harte begrüßten die rund 30 Teilnehmer, darunter auch die Geschäftsführer der euregio rhein-maas-nord Andy Dritty und Michael Reichartz sowie die euregio-Projektkoordinatorin Almut Raschper. Neben der Vorstellung der Aufgaben der euregio-Geschäftsstelle standen vor allem die neuen Rahmenbedingungen für Fördermöglichkeiten von grenzüberschreitenden Projekten im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung. Projektkoordinatorin Almut Raschpa berichtete, dass die EU-Fördermittel um rund 60 Prozent auf 220 Millionen Euro aufgestockt wurden. Durch Mittel aus Kofinanzierungen und Eigenanteilen stünden den Mitgliedern der insgesamt fünf euregios Investitionsmittel in Höhe von fast einer halben Milliarde für grenzüberschreitende, praxisnahe und innovative Projekte im deutsch-niederländische Grenzraum zur Verfügung.

Durch seine Mitgliedschaft in der euregio rhein-maas-nord hat der Rhein-Kreis Neuss Zugang zu diesen Fördertopfen. Und die will der Kreis in Zusammenarbeit mit weiteren Kommunen sowie insbesondere mit klein- und mittelständischen Unternehmen für innovative Projekte nutzen. Insbesondere in den Bereichen Agrobusiness und Logistik sowie Gesundheit gibt es bereits Anknüpfungspunkte für EU-Projekte im Kreis. Die finanzielle Unterstützung für das neue INTERREG V A-Programm soll auch weiterhin maximal 80 Prozent der anerkannten Gesamtkosten betragen. Am 19. November soll das neue EU-Förderprogramm offiziell starten.

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