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Gelebte Inklusion: Hausmeisterassistenten helfen in Schulen des Rhein-Kreises Neuss

Hausmeisterassistent gern gesehen (von links): Siegfried Knaul, Rudolf Pesch, Sameh Qureshi und Dezernent Tillmann Lonnes in der Schule am Nordpark in Neuss

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Der Rhein-Kreis Neuss beteiligt sich am landesweiten Modellvorhaben "Betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte als Chance zur Inklusion auf dem Arbeitsmarkt". Ziel dieser Initiative ist es, schrittweise den regulären Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu öffnen. Bereits im Jahr 2009 wurde durch einen entsprechenden Beschluss des Schulausschusses der Grundstein gelegt, um Menschen mit Behinderung als Hausmeisterassistenten an Schulen des Rhein-Kreises Neuss einzusetzen. Mittlerweile sind am Berufsbildungszentrum Grevenbroich sowie am Berufsbildungszentrum Hammfeld und in der Schule am Nordpark in Neuss solche Arbeitsplätze entstanden.

An der Schule am Nordpark arbeiten im Rahmen des Projekts Sameh Qureshi und Hausmeister Rudolf Pesch erfolgreich zusammen. "Arbeit ist ein zentraler Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Aus diesem Grund sind wir besonders froh, an unseren Schulen betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung aus Werkstätten geschaffen zu haben. Wir haben damit bisher nur positive Erfahrungen gemacht und wollen das Projekt auf möglichst alle unsere Schulen ausdehnen", so Tillmann Lonnes, zuständiger Dezernent beim Rhein-Kreis Neuss. Im Rahmen der Initiative bleiben die eingesetzten Kräfte sozialrechtlich Beschäftigte der Werkstätten und werden weiter durch deren Fachkräfte betreut.

Hausmeister Pesch betont, wie wichtig für Qureshi die Einbindung in ein "normales" Arbeitsleben ist. Auch Schulleiter Siegfried Knaul ist wie seine Kollegen, bei denen Hausmeisterassistenten eingesetzt werden, sehr zufrieden. Aufgrund der guten Erfahrungen wird der Rhein-Kreis Neuss diesen Beitrag im Rahmen seiner Inklusionsbemühungen fortsetzen.

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