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Lebensmittelüberwachung gibt grünes Licht für das neue "Grill Bike"

Originelles Gefährt: Lothar Norf (rechts), Lebensmittelkontrolleur in Diensten des Rhein-Kreises Neuss, gab grünes Licht für das neue "Grill Bike" von Markus Brüster

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Da war Lothar Norf angenehm überrascht, als er bei Markus Brüster in Korschenbroich dessen neueste Kreation beurteilen sollte: das "Grill Bike". Als einer von acht Lebensmittelkontrolleuren beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss ist Norf nämlich auch für die Kontrolle von Imbissständen und mobilen gastronomischen Einrichtungen zuständig. Er gab grünes Licht für das originelle Gefährt.

Die Kriterien, nach denen solche Einrichtungen beurteilt werden, gehen aus der deutschen Lebensmittelhygiene-Verordnung und einer Hygieneverordnung der EU hervor. Alle Vorschriften auf diesem Gebiet haben ein Ziel: Eine nachteilige Beeinflussung von Lebensmitteln muss zum Schutz der Verbraucher vermieden werden. Deshalb müssen solche Einrichtungen etwa über glatte und abwaschbare Arbeitsflächen verfügen, es müssen eine Kühlung für empfindliche Lebensmittel und ein Schutz gegen Witterungseinflüsse vorhanden sein, und auch eine Handwaschgelegenheit mit Einmalhandtüchern und Flüssigseife darf nicht fehlen.

Alle diese Anforderungen hat Brüster bei der Umsetzung seiner "Grill Bike"-Idee berücksichtigt, und das Gefährt ist trotzdem ein echter Hingucker geworden. Bei der Grundkonstruktion handelt es sich um ein Schwerlastfahrrad aus den Niederlanden. Die Installation des Grills und der anderen Ausrüstungsgegenstände ließ Brüster nach seinen Vorgaben von verschiedenen Handwerksbetrieben ausführen. Er hat bereits weitere Ideen für Gastronomie-Fahrräder.

Das "Grill Bike" soll auf Stadtfesten sowie bei Firmen-Caterings und Privatfeiern zum Einsatz kommen und wird vom 22. bis 24. August beim "Gourmet Festival" auf der Königsallee in Düsseldorf Premiere feiern. Über Brüsters Firma "Foodfleet" ist es auch für andere Veranstaltungen zu ordern. Lothar Norf hält das "Grill Bike" jedenfalls für gelungen und stimmte dessen Einsatz aus Sicht der Lebensmittelüberwachung mit gutem Gewissen zu. Aber der Hinweis an Brüster, an die Kennzeichnung der Zusatzstoffe in seinen Grillspezialitäten zu denken, musste dann doch noch sein.

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