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Japanischer Generalkonsul Shimazaki auf Antrittsbesuch bei Landrat Petrauschke

Auf gute Zusammenarbeit: Japans neuer Generalkonsul in Düsseldorf, Kaoru Shimazaki (links), war auf Antrittsbesuch bei Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in Grevenbroich

Wirtschaft |

Die guten deutsch-japanischen Beziehungen im Rhein-Kreis Neuss sollen weiter gepflegt und ausgebaut werden. Diese Auffassung vertrat Nippons neuer Generalkonsul in Düsseldorf, Kaoru Shimazaki, bei seinem Antrittsbesuch bei Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im Ständehaus in Grevenbroich. "Gemeinsam können wir viel für eine lebendige Freundschaft tun, denn der Rhein-Kreis Neuss ist für japanische Firmen und für die japanische Gemeinde ein wichtiger Standort", betonte Petrauschke. Rund 40 japanische Unternehmen haben ihren Sitz an Rhein und Erft, darunter sind Weltmarktführer wie Toshiba, Kyocera, Epson, Asics oder Yakult.

"Ich freue mich, dass sich die Unternehmen bei uns gut entwickeln, und wir werden sie dabei weiter unterstützen. Schließlich haben wir uns als serviceorientierte Verwaltung auch auf die Bedürfnisse japanischer Bürger und Unternehmen eingestellt", so der Landrat. Der Rhein-Kreis Neuss bietet ihnen beispielsweise besondere Dienstleistungen der Ausländerbehörde und des Straßenverkehrsamts sowie gemeinsame Veranstaltungen im Rahmen der Wirtschaftsförderung an. Wie Generalkonsul Shimazaki bestätigte, finden die rege genutzten Angebote der Kreisverwaltung große Anerkennung.

Zuletzt erlebten Kinder aus der japanischen Katastrophenregion Fukushima bei einer Ferienmaßnahme unbeschwerte Tage im Rhein-Kreis Neuss. Danach kamen weitere Gäste aus der Provinz im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu, mit der schon seit Jahren eine Zusammenarbeit im Sportbereich besteht. 2009 war diese Kooperation vertieft und auf ganz Japan ausgedehnt worden. Ein besonderer Schwerpunkt sind praktische Einblicke in die Sportszene und das Vereinsleben im Rhein-Kreis Neuss. In Japan werden erhebliche Anstrengungen unternommen, ein ehrenamtlich geführtes Sportvereinssystem nach deutschem Muster aufzubauen und zu etablieren. Dieses System war dort zunächst weitgehend unbekannt. Sport findet in Japan traditionell an Schulen und Universitäten sowie in den Betrieben statt.

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