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Fotografien von Dr. Gerhard Dippel im Kreisgesundheitsamt in Grevenbroich: Malerei mit der Kamera

Amtsarzt Dr. Michael Dörr und Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky mit dem Künstler Dr. Gerhard Dippel im Kreishaus Grevenbroich

Kultur |

"Malende Fotografie" nennt Dr. Gerhard Dippel seine Kunst. 29 seiner Fotografien sind im Foyer des Kreisgesundheitsamtes im Kreishaus Grevenbroich, Auf der Schanze 4, ausgestellt. Gemeinsam mit dem Marburger Hautarzt und Künstler eröffneten Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky und Amtsarzt Dr. Michael Dörr jetzt die Ausstellung, die noch bis zum Jahresende zu sehen ist.

Dippels faszinierenden Fotos zeigen vor allem geheimnisvolle Farben und Formen. Denn sie sind unscharf und das mit voller Absicht. Dippels Arbeiten spielen ganz bewusst mit der Spannung zwischen Realismus und Abstraktion. "Ich will eine Illusion schaffen", sagt der Künstler. Aus der Wirklichkeit entstehe so ein Kunstwerk mit einer ganz eigenen Atmosphäre.

Dippels Kontakt zum Rhein-Kreis Neuss ist in diesem Frühjahr entstanden als Dr. Michael Dörr im dortigen Rathaus eine seiner Ausstellungen besucht hat. Die behördlichen Beziehungen des Kreises nach Marburg gehen aber weiter zurück. "Bereits 2009 gab es eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünen Kreuz aus Marburg. Damals konnten wir das Organspendemobil der Organisation für eine Öffentlichkeitskampagne hier bei uns nutzen", berichtet Dezernent Mankowsky, der sich darüber freut, dass nun ein künstlerisches Thema beide Regionen wieder zusammenführt.

Dr. Gerhard Dippel (75) fotografiert schon seit seiner Jugend. 2010 hat er die künstlerische Fotografie für sich entdeckt. Die Schau im Kreishaus Grevenbroich ist Dippels erste in Nordrhein-Westfahlen.

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