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Berufsbildungszentrum Grevenbroich: Schulleiter Ortmanns verabschiedet

Schulleiter Herbert Ortmanns (links) wurde von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im Berufsbildungszentrum Grevenbroich verabschiedet

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Herbert Ortmanns, der Schulleiter des Berufsbildungszentrums, das der Rhein-Kreis Neuss in Grevenbroich betreibt, ist in den Ruhestand getreten. Er hat die Einrichtung an der Bergheimer Straße maßgeblich geprägt und wurde jetzt von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke vor zahlreichen Kollegen verabschiedet.

"Sich der Bildung junger Menschen zu widmen und dazu beizutragen, dass sie später ihren eigenen Weg finden, das ist eine besonders dankbare, aber auch anspruchsvolle Aufgabe, die Sie stets mit beispielhaftem Elan erfüllt haben", sagte Petrauschke zu Ortmanns. Der scheidende Schulleiter sei stets ein geschätzter Ansprechpartner gewesen, wenn es um die Weiterentwicklung des Berufskollegs und Investitionen in seine Zukunft gegangen sei. Bestes Beispiel für  die in Ortmanns Zeit gelungenen Projekte sei die Umgestaltung eines Lichthofs zu einer attraktiven Mensa.

"Viele Faktoren spielen eine Rolle, um eine Schule zu einer guten Schule zu machen. Und ein wichtiger Faktor ist sicherlich die Atmosphäre, die sie ausstrahlt. Und dass hier ein gutes Klima herrscht, das hängt auch ganz stark mit dem bisherigen Schulleiter zusammen", so der Landrat.

Herbert Ortmanns erblickte 1950 in Bardenberg bei Würselen das Licht der Welt und studierte Nachrichtentechnik und Sozialwissenschaften an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Er war Referendar an der Berufsbildenden Schule des Kreises Viersen in Kempen und Lehrer an der Albrecht-Dürer-Schule, einem Berufskolleg der Stadt Düsseldorf, ehe er 1992 Fachleiter für Holztechnik am Studienseminar Düsseldorf wurde.

Im Jahr 2001 trat Ortmanns seine Stelle als Schulleiter am Berufsbildungszentrum in Grevenbroich an. Seit 1985 ist er darüber hinaus Mitglied beziehungsweise Vorsitzender in diversen Meisterprüfungsausschüssen im Bereich der Handwerkskammer Düsseldorf gewesen. Pläne für die Zukunft hat der künftige Ruheständler genug: Als Inhaber aller Bootsführerscheine hat er unter anderem vor, mit dem Motorboot kreuz und quer durch Europa zu fahren. Angeln ist ein weiteres Freizeitvergnügen von ihm.

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