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Lücke im Grevenbroicher Radwegenetz geschlossen: Radweg zwischen Allrath und Barrenstein fertig

Der neue Radweg zwischen Allrath und Barrenstein wird getestet

Straßenbau |

Freie Fahrt für Radler in Grevenbroich - so könnte das Kreisstraßenbauprogramm 2014 überschrieben sein, das gleich drei Radweg-Projekte im Bereich der Stadt Grevenbroich beinhaltet. Beim Radweg entlang der K 31 zwischen Allrath und Barrenstein hat der Rhein-Kreis Neuss jetzt mit der Stadt Grevenbroich eine Lücke im Radwegenetz geschlossen. Über die zügige Fertigstellung freuten sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeisterin Ursula Kwasny beim Ortstermin und traten auch gleich selbst in die Pedale - passend zu dem Kooperationsmodell zwischen Kreis und Stadt auf einem Tandem.

Die Baumaßnahme war im Dezember begonnen worden und ist nun abgeschlossen. Der neue Radweg verbindet die beiden Ortsteile und sorgt für eine sichere Führung der Radfahrer über 900 Meter, insbesondere im Ortseingangsbereich Allrath. Die Stadt Grevenbroich sorgte für den innerörtlichen Ausbau, der Kreis für den Teil entlang der K 31. Die Gesamtkosten belaufen sich auf

380 000 Euro. Die Landesförderung dafür liegt bei 70 Prozent. "Wegen des Haushaltssicherungskonzeptes der Stadt hat der Kreis den städtischen Eigenanteil für dieses wichtige Radwegeprojekt mit übernommen", so Petrauschke.

Ebenfalls beendet sind Restarbeiten am Radweg an der K 43 zwischen Elsen und Gustorf zur abschließenden Anbindung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen im Elsbachtal sowie des dortigen Fahrsicherheitszentrums des ADAC. Der Bau einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel im Bereich Elsen und eine damit verbundene Fahrbahnverschwenkung bildete im Mai den Abschluss der Maßnahme.

Beim dritten Projekt handelt es sich um den Neubau eines rund vier Kilometer langen Radwegs entlang der Kreisstraße 10 zwischen Noithausen und Barrenstein zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Der Rhein-Kreis Neuss realisiert das Projekt zeitgleich mit dem Erftverband, der den Anschluss der Kläranlage Villau an die Kläranlage Grevenbroich plant. Die gemeinsame Baumaßnahme wird voraussichtlich nach den Sommerferien beginnen und bis Sommer 2015 dauern.

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