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Landrat Petrauschke dankt engagierten Einsatzkräften - Nach Unwetter Waldgebiete meiden

Umgestürzter Baum

Stadtgarten in Neuss

Sicherheit |

Allein über 400 Einsätze von Feuerwehren und Rettungsdiensten, rund ein Dutzend Verletze in Meerbusch und Neuss - das ist die vorläufige Bilanz der Unwetternacht im Rhein-Kreis Neuss, die in Nordrhein-Westfalen landesweit sechs Todesopfer gefordert hat. Viele Schützen im Kreisgebiet hatten jedoch Glück und konnten die Schützenzelte am Gewitter-Abend rechtzeitig verlassen.

Kreis und Feuerwehren warnen eindringlich davor, im Wald spazieren zu gehen oder sich aufzuhalten. Noch immer könnten Bäume umstürzen, deren Standsicherheit durch den Sturm in Mitleidenschaft gezogen sind, oder Äste von Bäumen abbrechen. Zudem müssten viele Waldwege erst noch geräumt werden.

"Es ist gut zu sehen, dass unsere Einsatzkräfte aus allen Städten und Gemeinden gemeinsam dort zur Stelle sind, wo Hilfe benötigt wird", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der nach dem schwersten Unwetter seit Jahren allen Einsatzkräften dankt: "Wir können stolz auf unsere Feuerwehren, Kreisleitstelle, Polizei und Hilfsorganisationen sein. Dass die viele von ihnen dabei ehrenamtlich tätig sind, können wir nicht hoch genug anerkennen. Mein besonderer Dank gilt aber auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in großer Solidarität gegenseitig helfen und bei Aufräumarbeiten anpacken."

Die Männer und Frauen der Kreisleitstelle, der Feuerwehren, Rettungsdienste und der Polizei seien nach wie vor im Dauereinsatz, so Petrauschke. Deshalb bittet die Kreisleitstelle, den Notruf nur bei Gefahr oder in Notfällen in Anspruch zu nehmen.

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