Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Rheinische Wirtschaftsförderungen gemeinsam im "Netzwerk Innovative Werkstoffe": 3M ist "Best Practice"-Modell für Werkstoffinnovationen

V.l.: Martin Hinzmann (Wirtschaftsförderung Krefeld), Lidia Wygasch-Bierling (Wirtschaftsförderung Dormagen), Dr. Frank Obermaier (Wirtschaftsförderung Leverkusen), Volker Suermann (Wirtschaftsförderung Rheinisch-Bergischer Kreis), Stefan Rahn (3M), Gabriele Böse (Wirtschaftsförderung Dormagen), Peter Pape (3M), Jürgen Steinmetz (Landrat-Vertreter Rhein-Kreis Neuss), Robert Abts (Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss).

Wirtschaft |

Das Rheinland ist mit 7 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 250 Milliarden Euro der stärkste Wirtschaftsstandort Deutschlands und gilt damit als Investitions- und Zukunftsstandort. Innovative Werkstoffe sind dabei eine strategisch bedeutsame Querschnittstechnologie: Werkstoffforschung und -nutzung sind wichtige Grundlagen für Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz industrieller Produkte.

Die Wirtschaftsförderungen der Städte Dormagen, Krefeld, Leverkusen, des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Rhein-Kreis Neuss haben sich daher - in Nachfolge des Vereins NIW e.V. - zum "Netzwerk Innovative Werkstoffe Rheinland" zusammengeschlossen. Das Netzwerk will über die aktuelle Entwicklung in der Werkstofftechnik informieren, eine Austauschplattform für Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft schaffen und die Region durch kooperative Maßnahmen stärken.

"Innovative Werkstoffe haben eine große Bedeutung für technische Neuerungen. Mehr als zwei Drittel aller technischen Neuentwicklungen hängen schon heute mittelbar oder unmittelbar von innovativen Werkstoffen ab. Mit der Kooperation als 'Netzwerk Innovative Werkstoffe Rheinland' möchten wir unsere Region und unseren Wirtschaftsstandort mit dem attestierten Innovationsprofil in der Werkstoffentwicklung stärken und Unternehmen bei der Forschung, der Weiterentwicklung und der Werkstoffanwendung unterstützen", so Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates des Rhein-Kreises Neuss und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Der Neusser Multitechnologiekonzern 3M ist einer der Key-Player der Region im Hinblick auf Innovationsforschung  und Werkstoffentwicklungen: "Vernetzung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Innovationskraft", begrüßt Reza Vaziri, Vorsitzender der Geschäftsführung der 3M Deutschland GmbH, die Initiative. "Gerade moderne Werkstoffe bieten viele Innovations-Chancen." Ein Beispiel ist der von 3M entwickelte Leichtfüllstoff 3M™ Glass Bubbles. Mikro-Hohlglaskugeln erlauben es, das Gewicht von Kunststoffsystemen, je nach Material, um bis zu 30 Prozent zu reduzieren - ohne Einbußen bei der Stabilität der Bauteile. Eine interessante Technologie u.a. für Automobilhersteller, die mit Hochdruck nach innovativen Leichtbaumaterialien suchen, um die neuen CO2-Grenzwerte zu erfüllen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.