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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke © M. Schiffer | Volle Größe

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Petrauschke: Neue ÖPNV-Verbindungen müssen auch sinnvoll sein

Straßenverkehr |

Nie sind die Verbindungen von Grevenbroich nach Neuss, Düsseldorf und Köln in den vergangenen 25 Jahren besser als heute gewesen. Dieser Einschätzung von Bürgermeisterin Ursula Kwasny schließt sich auch Landrat Hans-Jürgen Petrauchke an. Die Menschen wollen zum Beispiel schnell von Grevenbroich nach Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach.

"Der Rhein-Kreis Neuss setzt sich schon seit Jahren für gute Zugverbindungen von Grevenbroich in die umliegenden Großstädte ein. Und wir wünschen uns auch weitere Verbesserungen", sagt Petrauschke. "Die müssen aber auch tatsächlich Verbesserungen sein. Was nutzt den Menschen eine S-Bahn Strecke von Grevenbroich über Horrem nach Köln mit doppelter Fahrtzeit im Vergleich zu der Verbindung mit dem Regionalexpress RE 8 oder der Regionalbahn RB 27? Das ist unattraktiv, unwirtschaftlich und wird nicht angenommen, weil es den Bedürfnissen nicht entspricht." Das habe auch die letzte Studie des NVR ergeben.

"Der S-Bahn-Ausbau", so der Landrat weiter, "scheitert am Land, das dafür kein Geld gibt." Wer etwas anderes behaupte, wie Rainer Thiel von der SPD, verdrehe die Tatsachen.

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