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Gut besuchte Europatag-Veranstaltung im Kreishaus Neuss: Europawahl als Chance für junge Erstwähler

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Bei der Europaveranstaltung für Jungwähler

Politik |

"Sie können Geschichte mitgestalten!" Mit dieser klaren Botschaft begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petraauschke jetzt im Kreishaus Neuss zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die bei den kommenden Wahlen erstmals wahlberechtigt sind. Anlass war das diesjährige Europatag-Forum der Region Mittlerer Niederrhein unter der Überschrift "Die Europawahl - Chance für junge Erstwähler".

Veranstaltungspartner der Informations- und Diskussionsveranstaltung waren die NRW-Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Dr. Angelica Schwall-Düren, das NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Rhein-Kreis Neuss als Träger des Europe Direct Informationszentrums Mittlerer Niederrhein. Als Experten hieß Landrat Petrauschke dazu Mirja Hannele Ahokas, Stellvertretende Leiterin der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, und Joachim Keferstein, Referatsleiter für Europaschulen beim Landesministerium für Schule und Weiterbildung, willkommen.

"Bei uns im Rhein-Kreis Neuss haben gut 334.000 Wählerinnen und Wähler die Chance, über die weitere Entwicklung der Europäischen Union mitzubestimmen. Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, gehören dazu. Nutzen Sie die Möglichkeit der politischen Mitgestaltung und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch", appellierte Petrauschke als Landrat und überzeugter Europäer an die Erstwähler.

Beim Vortrag "Was zählt meine Stimme?" von Mirja Hannele Ahokas erfuhren die jungen Erwachsenen welche Rechte und Einflussmöglichkeiten das Europäische Parlament hat. Ohne das EU-Parlament gibt es zum Beispiel keine Regelungen zur Lebensmittel- und Kosmetika-Etikettierungen, zu günstigen Roaming-Gebühren oder Europa-weiten Bildungsabschlüssen.

Joachim Keferstein betonte unter anderem die engen wirtschaftlichen Beziehungen innerhalb der EU, insbesondere die Vorteile für das Land Nordrhein-Westfalen, zum Beispiel bei den EU-Strukturfonds. So hat NRW allein von 2007 bis 2013 rund 2,3 Milliarden Euro aus Brüssel erhalten. Dazu kämen noch Förderinstrumente wie Erasmus+, mit denen beispielsweise Programme für den Schüler- und Auszubildendenaustausch unterstützt werden.

Bei der Europawahl, die in Deutschland am 25. Mai stattfindet, wählen rund 380 Millionen Bürger der Europäischen Union insgesamt 751 Europaabgeordnete. Deutschland wird mit 96 Abgeordneten im EU-Parlament vertreten sein.

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