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Dezernent Karsten Mankowsky © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Gesundes Städte-Netzwerk feiert 25-jähriges Jubiläum

Gesundheit |

Das Gesunde-Städte Netzwerk begeht in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. In einem Festakt am 21. Mai im historischen Rathaus der Hansestadt Rostock werden die Vertreter des Netzwerks auf die Anfänge zurückblicken und über die Zukunft der kommunalen Gesundheitsförderung nachdenken. Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky wird als Vertreter des Rhein-Kreises Neuss und Mitglied des Sprecherrats den Jubiläumskongress eröffnen und das Grußwort halten. "Der Rhein-Kreis Neuss ist seit 1990 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks der Bundesrepublik Deutschland. Vernetzung und über den Tellerrand-Gucken sind eine sinnvolle und wichtige Sache. Die Mitglieder des Gesunde-Städte-Netzwerks können viel voneinander lernen und damit für die Kommune, die sie vertreten, enorm profitieren", meint Mankowsky.

Unter anderem wird Claudia Schütz, Zahnarzthelferin beim Zahnärztlichen Dienst im Kreisgesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss im Rahmen der Tagung den Erfolg der Zahnprophylaxe im Kreis Neuss darstellen. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Schulzahnpflege im Kreisgebiet konnte erst kürzlich deutlich gemacht werden, dass inzwischen rund 80% der Kindergartenkinder und 60% der Schulneulinge absolut naturgesunde Zähne haben. Dies ist möglich, weil der zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes, der Arbeitskreis Zahngesundheit und die niedergelassenen Zahnärzte an einem Strang ziehen. (Im Jahr 1946 war es noch genau anders herum: mehr als 80 % der Schulkinder hatten behandlungsbedürftige Zähne!) Aus dem Bereich der Selbsthilfegruppen im Rhein-Kreis Neuss nimmt Hans-Ferdi Schulze, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen aus Grevenbroich teil.

Im Gesunde Städte-Netzwerk haben sich 75 Städte und Kreise aus ganz Deutschland zusammengeschlossen. Mit ihm soll die Arbeit vor Ort im Sinne der Gesunde Städte-Konzeption unterstützt werden, vor allem die Arbeit in den Gesundheitsämtern, der Sozialämter, Wohnungs- und Umweltämter sowie der Stadtentwicklungsplanung, aber auch in den unterschiedlichen Gesundheitsinitiativen und Selbsthilfegruppen. Die Mitgliederversammlung des Gesunde Städte-Netzwerks hat den Rhein-Kreis Neuss im Juni 2002 zum "Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung im Kindes- und Jugendalter" ernannt.

Mit dieser Auszeichnung werden die vielfältigen Aktivitäten des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss auf dem Gebiet der Kinder und Jugendgesundheit gewürdigt. Die Einrichtung von regionalen Kompetenzzentren hat das Ziel, die besonderen Stärken einzelner Mitglieder hervorzuheben und für andere Mitgliedsstädte und -kreise nutzbar zu machen. Die gleiche Auszeichnung wurde der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart zuteil. Beide Kommunen arbeiten eng zusammen.

Das Gesunde Städte-Netzwerk versteht sich als Teil der "Gesunde Städte"-Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ausgangspunkt für die Gesunde Städte-Initiative der WHO ist die "Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung" von 1986.

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