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Europäische Impfwoche: Mit Schutzimpfungen für Immunität sorgen

Gesundheit |

Rechtzeitig den Impfschutz auffrischen - dazu rät Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 22. bis 26. April. "Schutzimpfungen erzeugen Immunität gegenüber Infektionskrankheiten", so Dr. Dörr. "Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass auch heute noch schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Infektionskrankheiten auftreten können."

Die in Deutschland bekannteste und häufigste Impfung für Erwachsene ist die Vorsorge gegen Tetanus und Diphtherie. "Aus diesem Grund wurden im letzten Jahr deutschlandweit nur rund 20 Erkrankungsfälle registriert", berichtet der Amtsarzt. Alle zehn Jahre sollte jeder an eine Immunisierung gegen Tetanus und Diphtherie denken. Über kleinste Hautverletzungen kann der Erreger des Wundstarrkrampfes in den Körper eindringen. Insbesondere Menschen, die im Garten arbeiten, sollten ausreichend geimpft sein.

Darüber hinaus empfiehlt Dr. Michael Dörr die zweimalige Dreifach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Seit Juli 2006 ist auch eine Kombinationsimpfung möglich, die zusätzlich gegen Windpocken schützt. Dieser Kombinations-Impfstoff ist bis zum vollendeten 13. Lebensjahr zugelassen. Nach dem gehäuften Auftreten von Masern-Erkrankungen auch in Deutschland und in NRW sollten alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind und noch keinen ausreichenden Impfschutz haben, die Impfung gegen Masern unbedingt nachholen. Diese Empfehlung gilt auch für alle, bei denen unbekannt ist, ob sie überhaupt geimpft wurden und wie oft, zum Beispiel weil das Impfbuch abhanden gekommen ist.

Alle Fragen rund um das Thema Impfen - auch bei Reisen ins Ausland - beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter Telefon 02131/928-5300.

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