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Schwerbehindertenstelle: Inzwischen mehr als 15.000 Fälle im Jahr

Zwei Personen an einem Schreibtisch

Gerhard Rohde gehört zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schwerbehindertenstelle, die der Rhein-Kreis Neuss anbietet

Soziales |

Mehr als 15 000 Fälle im Jahr hat die Schwerbehindertenstelle des Rhein-Kreises Neuss inzwischen zu bewältigen. Die Fachleute bearbeiten Neu- und Änderungsanträge, Widersprüche, Nachprüfungen und Klagen. Außerdem werden Befundberichte von Ärzten und Krankenhäusern sowie Stellungnahmen von Gutachtern und vom ärztlichen Dienst angefordert und ausgewertet. "Die Zahlen steigen kontinuierlich. Hatten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2009 knapp 13 800 Fälle, so waren es im vergangenen Jahr schon fast 15 300", berichtet Landratsvertreter Jürgen Steinmetz, der Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss. Im Mittelpunkt standen Erstanträge auf den neuen Schwerbehindertenausweis beziehungsweise Änderungswünsche.

Für die Beratung der behinderten Menschen ist unter der Adresse "Auf der Schanze 4, Zimmer 2.03" in Grevenbroich ein barrierefreies Servicebüro eingerichtet, das montags bis freitags geöffnet hat. Außerdem geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Produktgruppenleiter Johann-Hermann Pokolm telefonisch Auskunft. Meist dauert die Bearbeitung eines Falles mehrere Monate. Die Schwerbehindertenstelle wies darauf hin, dass oft längere Bearbeitungszeiten entstehen, weil es bei den beteiligten Einrichtungen zu Verzögerungen kommt. "In den nächsten Jahren sind weiter steigende Antragszahlen zu erwarten", heißt es. In Nordrhein-Westfalen leben über 2,6 Millionen Menschen mit Behinderung. Das sind 15 Prozent der Einwohner. Insgesamt 10,1 Prozent gelten als schwerbehindert.

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