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Freude über Großinvestition von Hydro im Kreishaus

Zwei Männer in Anzügen

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und sein Allgemeiner Vertreter Jürgen Steinmetz freuen sich über die Großinvestition in Grevenbroich

Wirtschaft |

"Das ist die beste Nachricht seit langem und ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss." Mit diesen Worten drückte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke seine Freude über die angekündigte Großinvestition in Höhe von 130 Millionen Euro der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH in Grevenbroich aus. Mit ihr will das Unternehmen das große Walzwerk Grevenbroich mit einer neuen Produktionslinie zur Herstellung von Karosserieblechen ausstatten. Die Jahreskapazität des Werkes soll nach Unternehmensangaben dabei um deutliche 150 000 Tonen auf künftig 200 000 Tonnen aufgestockt werden.

Die Großinvestition trage entscheidend zur Sicherung der Aluminiumindustrie bei und damit zur Sicherung von vielen Arbeitsplätzen im Rhein-Kreis Neuss, sind sich Petrauschke und Wirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz einig. Beide blicken jedoch nicht ohne Sorgen auf die EU-Vorschläge zum deutschen Erneuerbaren Energie-Gesetz (EEG). Petrauschke: "Ohne die energiepolitischen Rahmenbedingungen ist die Aluminiumindustrie in Deutschland im weltweiten Vergleich nicht wettbewerbsfähig. Es ist daher wichtig, dass die Bundesregierung die besondere Ausgleichsregelung im EEG für die energieintensive Aluminiumindustrie fortführt." In Gesprächen mit Unternehmensvertretern hatten diese gegenüber den Kreisspitzen immer wieder auf die dramatischen Auswirkungen eines Wegfalls der besonderen Ausgleichsregelungen hingewiesen, die auch Betriebsschließungen zur Folge hätten.

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