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Neue Wildwarnreflektoren sollen vor nächtlichen Unfällen schützen

Neue Wildwarnreflektoren an den Straßenleitposten

Tiere |

So genannte Warnreflektoren an den Straßenleitpfosten sollen künftig die Zahl nächtlicher Verkehrsunfälle mit Wild verringern helfen. Das ist das Ziel eines Pilotprojekts der Kreisjägerschaft. Zu Beginn machten sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Peter Kallen, der Vorsitzende der Jäger, und der Knechtstedener Revierförster Theo Peters ein Bild von der Funktionsweise der Neuanschaffungen.

Bei den Wildwarnreflektoren wird das von einem Fahrzeug auf die Folie treffende Licht so zurückgeworfen, dass in den Augen der Tiere zwischen den einzelnen Leitpfosten ein durchgehendes blaues Band entsteht, der sie in der Dunkelheit abhält, die Straße zu überqueren. Die Auswertung von Fragebögen aus Revieren, in denen Wildwarnreflektoren länger als ein Jahr montiert sind, hat einen Rückgang nächtlicher Unfälle mit Rehen um 73 Prozent ergeben.

Im Rhein-Kreis Neuss wurden solche Reflektoren zunächst an drei Straßen angebracht: im Bereich L 280/Klosterstraße im Knechtstedener Busch in Dormagen, im Bereich L 137/Moerser Straße in Meerbusch zwischen dem Ortsausgang Büderich und der Ortseinfahrt Strümp sowie im Bereich K 24/Buchholzer Straße in Grevenbroich. Im Rhein-Kreis Neuss wurden im vergangenen Jahr 123 Wildunfälle polizeilich erfasst. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

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