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Neuer Wegweiser Demenz für den Rhein-Kreis Neuss aufgelegt

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) und Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky mit dem neuen Wegweiser zum Thema Demenz

Gesundheit |

Bis zum Jahr 2020 wird für den Rhein-Kreis Neuss mit mehr als 8400 Menschen mit Demenz gerechnet. Jeder kann von der Krankheit und ihren Begleiterscheinungen betroffen sein - ob als Patient, Angehöriger oder guter Freund. Die Betreuung und Pflege im häuslichen Umfeld stellt hohe Anforderungen an Angehörige. Nicht selten wird dabei die Grenze der Belastbarkeit erreicht. "Betroffene und Angehörige sollten daher die umfangreichen Beratungs- und Unterstützungsangebote im Rhein-Kreis Neuss nutzen - auch damit es den Betroffenen möglich ist, lange im gewohnten Umfeld zu bleiben", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zur jetzt vom Kreisgesundheitsamt vorgelegten Neuauflage des Wegweisers Demenz.

Im Rhein-Kreis Neuss existiert sowohl ein großes Netz von Versorgungsangeboten für Menschen mit Demenz als auch von Hilfen zur Entlastung für pflegende bzw. betreuende Angehörige. Die aktuellen Beratungs-, Betreuungs-, Pflege- und Therapieangebote sind in der neuen Broschüre zusammengefasst. "Der Wegweiser soll dabei helfen, sich in dem umfangreichen und vielfältigen Angebot zur Versorgung von an Demenz erkrankten Menschen zurechtzufinden und den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern", so Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky.

Der kostenlose Wegweiser Demenz liegt in den beiden Kreishäusern in Neuss und in Grevenbroich aus. Telefonisch kann er bei den Demenz-Beratungsstellen im Rhein-Kreis Neuss angefordert werden:

  • Alzheimer Gesellschaft: 02131 / 22 21 10
  • BEKO Demenz/Beratung und Koordination: 02131 / 52 91 56 66
  • Demenz-Service-Zentrum: 0211 / 892 22 24.

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