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Ausstellung Frauensache - Frauensachen eröffnet

Die Kuratorin Dr. Katharina Hüsers (l.) und die Leiterin des Kreiskulturzentrums Dr. Kathrin Wappenschmidt präsentieren Arbeitsobjekte der Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Kultur |

Unter dem Titel "Frauensache - Frauensachen" hat das Kreiskulturzentrum Sinsteden jetzt eine Ausstellung über die typischen Arbeiten von Frauen auf dem Lande um 1900 eröffnet. Die von Dr. Katharina Hüsers konzipierte Ausstellung zeigt anhand von Fotos, Berichten und Objekten, wie Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Arbeit erledigten.

Früher war die Rolle der Frau meist vorbestimmt. Erst Heiraten, dann Kinder kriegen und den Haushalt versorgen. Lohnarbeit war für die Frau nicht vorgesehen. In den Städten konnten die Frauen zwar in den Textilfabriken am Niederrhein eine Arbeit finden, doch auf dem Lande hatten Frauen nur die Möglichkeit, als Köchin, als Magd, oder Melkerin, als Tagelöhnerin auf dem Feld, als Kindermädchen oder als selbständige Näherin zu arbeiten. Welche Geräte sie benutzten und welches Lebensumfeld die Frauen hatten beleuchtet die Ausstellung des Kulturzentrums.

Am 2. Februar und am 6. April führt die Kuratorin jeweils um 14 Uhr durch die Ausstellung. Die Ausstellung dauert bis zum 27. April. Das Kreiskulturzentrum ist von dienstags bis sonntags geöffnet von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt für Erwachsene kostet 4 Euro, für Kinder ab 6 Jahren 1,50 Euro.

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