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Abschlussveranstaltung auf Schloss Dyck: Schüler präsentierten Projektergebnisse

Auf Schloss Dyck präsentierten Schüler von 12 Schulen aus dem Rhein-Kreis Neuss ihre Projekte zum Thema Energiewende.

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Nach dem Motto "Alle reden von der Energiewende - wir entwickeln Lösungen!" haben sich 275 Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Kreis Neuss ein Schuljahr lang mit den Herausforderungen der Energiewende beschäftigt. Sie entwickelten ambitionierte Projekte und innovative Ideen. Auf Schloss Dyck stellten die Vertreter von acht Gymnasien, drei Gesamtschulen und einem Berufskolleg aus Neuss, Kaarst, Meerbusch, Dormagen und Grevenbroich ihre Projektergebnisse Vertretern aus Politik, Schule, Ministerium und Wirtschaft vor.

Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrats, hob in seinem Grußwort hervor, dass es im Rhein-Kreis Neuss ein großes Engagement für mehr Innovation und Qualifizierung gibt. "Die Energiebranche als innovativer Industriezweig gehört zu den attraktiven Arbeitgebern in unserer Region. Sie bietet ein breites Arbeitsfeld mit besten Aussichten für engagierte Nachwuchstalente", betonte Steinmetz. Das Ziel des Projektes bestand darin, den Jugendlichen Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Herausforderungen zu gewähren, sie für diese Fachrichtungen zu begeistern und eine frühzeitige Berufsorientierung zu bieten. "Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen wir junge Menschen begeistern, überzeugen und zu Mitmachern werden lassen.", so Michael Engels, Ausbildungsleiter bei Westnetz, einer 100-Prozent-Tochter der RWE Deutschland.

Ermöglicht wird dieses Schulprojekt durch die Kooperation von RWE Deutschland, den Stadtwerken Neuss und dem Rhein-Kreis Neuss mit seinem zdi-Zentrum. Das zdi-Zentrum ist Teil der Gemeinschaftsoffensive des Landes "Zukunft durch Innovation" und will Jugendliche für technisch-naturwissenschaftliche Berufe begeistern.

Die Schüler zeigten bei der Präsentation, dass sie gemeinsam mit den Lehrkräften anspruchsvolle Lösungen entwickelt hatten. Dabei kamen die Themen aus den Bereichen Physik, Biologie und Chemie sowie aus den Fächern Politik, Geografie und Informatik. Die Jugendlichen arbeiteten nicht nur im Klassenzimmer an den Projekten zum Thema Energiewende, sondern nutzen auch die Möglichkeit zu Exkursionen zu Technikstandorten. Zu Beginn des Schuljahres waren Lehrkräfte und Schüler in den Ausbildungswerkstätten der Westnetz GmbH im Projektmanagement geschult worden.

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