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Nachmittags- und Ferienbetreuung an der Mosaik-Schule in Hemmerden gerettet

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In der Mosaik-Schule konnte die Nachmittags- und Ferienbetreuung gerettet werden

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Die Nachmittags- und Ferienbetreuung an der Mosaik-Schule in Grevenbroich-Hemmerden kann auch über den Jahreswechsel hinaus angeboten werden. Das berichtet Landratsvertreter Jürgen Steinmetz. Er hat einen neuen Träger gefunden.

Die Lebenshilfe für den Rhein-Kreis Neuss hatte zuvor angekündigt, die Nachmittags- und Ferienbetreuung an der Förderschule mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung" zum 31. Dezember einzustellen. Insbesondere für die berufstätigen Eltern der Kinder mit Behinderung ist das Angebot jedoch eine wichtige Entlastung. Sie waren enttäuscht und verärgert über das drohende Aus. "Für uns ist die Betreuung an zwei Nachmittagen in der Woche und in den Ferien zwingend notwendig, und ich freue mich, dass es nun eine gute Lösung gibt", so die Mutter eines Schülers.

Nachdem die Einstellung des Angebots der Lebenshilfe bekannt geworden war, hatte Jürgen Steinmetz den Verein für Behinderte (VfB) Meerbusch gewinnen können, die Betreuung zu übernehmen. "Ich freue mich, dass wir den Kindern und Eltern über den neuen Träger eine wichtige Unterstützung bieten können. Dieses Angebot werden wir auch finanziell mittragen", so Steinmetz. Der Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Kreistags, Dr. Hans-Ulrich Klose, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis: "Wenn das soziale Netz repariert werden kann, ist das immer eine gute Sache."

Den Anstoß zu der Initiative hatten Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny und die Vorsitzende des städtischen Sozialausschusses, Martina Suermann, gegeben. Für Kwasny ist die Aufrechterhaltung des Angebots ein wichtiges Signal: "Wir lassen unsere Menschen mit Behinderung nicht im Stich", sagt sie. Auf den VfB Meerbusch um Leiterin Andrea Stadermann kommt nun nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch eine neue Herausforderung zu. Doch Stadermann ist zuversichtlich: "Wir freuen uns, den Eltern und ihren Kindern helfen zu können. Mit der Unterstützung der Stadt und des Rhein-Kreises Neuss werden wir das schaffen."

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