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Medienberatung NRW zeichnet Kreismuseum Zons und Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule aus

Zwei Personen auf einer Bühne

Anna Karina Hahn (li.), Kreismuseum Zons, Renate Zündorf, Grundschule Friedrich von Saarwerden, Dormagen-Zons

Kultur |

Der landesweite Wettbewerb "Kooperation. Konkret." prämiert jährlich vorbildliche Unterrichtskonzepte und Praxisbeispiele konkreter Zusammenarbeit von Schulen mit ihren Partnern in den Kommunen. Zu den drei Siegerkonzepten zählt auch das Kooperationsprojekt des Kreismuseum Zons mit der Dormagener Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule, die mit dem Ausstellungsprojekt "Rhein-Schätze" landesweit den dritten Platz belegten.

Arbeiten von Schülern auszustellen, die im Rahmen des Kunstunterrichts erschaffen wurden, hat im Kreismuseum eine lange Tradition. Völlig neu war jedoch die Idee von Anna Karina Hahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kreismuseum, Kinder in die Arbeitsweise des Museums einzubeziehen und die Ausstellung auch konzeptionell mit gestalten zu lassen. Für das Projekt konnte die dritte Klasse der Friedich-von-Saarwerden-Grundschule aus Zons mit ihrer Lehrerin Renate Käller und Schulleiterin Renate Zündorf gewonnen werden.

Aus Fundstücken vom Rheinufer schufen die Kinder mit viel Fantasie Kunstwerke. Dabei arbeiteten sie Aspekte wie historische Bezüge oder Umweltverschmutzung ein, bestückten Vitrinen und beschrifteten Objekte. Auch die Vorstellung der eigenen Arbeiten durch die Kinder während der Pressekonferenz und zur Ausstellungseröffnung war Bestandteil des Projektes. "Durch die Zusammenarbeit lernten die Kinder nicht nur die vielfältigen Prozesse und Arbeitsschritte einer Ausstellung kennen, sondern es wurden auch soziale Kompetenzen gefördert", freut sich Anna Karina Hahn über den gemeinsamen Erfolg. Von April bis September waren die Kunstprojekte von Kindern für kleine und große Besucher im Kreismuseum zu sehen. Zusammen mit Schulleiterin Renate Zündorf nahm Hahn die Auszeichnung auf einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen des Bildungspartnerkongresses "Vielfalt. Nutzen." in Dortmund entgegen.

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