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Tagung diskutierte über kommunale Inklusion: Wie soll ein behindertengerechter Kreis aussehen?

Personengruppe

Inklusions-Tagung mit Hans-Jürgen Petrauschke, Tillmann Lonnes, Harald Zillikens, Ursula Kwasny, Albert Glöckner, Heinz-Josef Dick, Kai Uffelmann und Heinz Dieter Vogt

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Behindertengerechte Busse, abgesenkte Bürgersteige und auch Menschen mit geistiger Behinderung, die im Arbeitsmarkt integriert sind - Inklusion hat viele Seiten. Über die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Alltag tauschten sich jetzt Vertreter aus dem Rhein-Kreis Neuss einen Tag lang bei einer Inklusions-Veranstaltung im Grevenbroicher Kreishaus aus. Über 150 Gäste und Vertreter von Behinderteneinrichtungen, Selbsthilfegruppen, Schulen, Wohlfahrtsverbänden sowie Vertreter der Städte und Gemeinden nutzten die Möglichkeit zum Dialog.

"Wir wollen Menschen mit unterschiedlichsten Arten von Behinderung gerecht werden und sie optimal fördern", betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und erläuterte weiter: "Bei dieser langwierigen Aufgabe arbeiten wir eng als kommunale Familie zusammen." Positiv beurteilten die anwesenden Bürgermeister Heinz-Josef Dick (Korschenbroich), Ursula Kwasny (Grevenbroich), Albert Glöckner (Rommerskirchen), Harald Zillikens (Jüchen), und die Beigeordneten (Heinz Dieter Vogt (Kaarst) und Kai Uffelmann (Dormagen), dass der Rhein-Kreis Neuss mit dem zuständigen Dezernenten Tillmann Lonnes den Anstoß zu einem Erfahrungsaustausch über Inklusion gegeben hatte.

Bei der Inklusions-Tagung ging es um die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und der damit verbundenen, gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen auf kommunaler Ebene. Nach politischer Beratung im Kreistag sollen die Ergebnisse der Tagung in ein Kreisentwicklungskonzept "Inklusion" münden. Dieses Konzept legt zukünftige Strategien und Handlungsfelder fest.

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