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"Hervorragende Arbeit": Landrat zu Gast im Neusser Augustinus-Hospiz

Begegnung in der Kapelle des Augustinus-Hospizes

Soziales |

Das Augustinus-Hospiz ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes im Rhein-Kreis Neuss. Zu diesem Schluss kam Landrat Hans-Jürgen Petrauschke nach einem Besuch der Einrichtung am Kloster Immaculata der Augustinerinnen in Neuss. Generaloberin Schwester Praxedis sowie Schwester Gudula und Hospizleiterin Andrea Wilgo zeigten dem Gast das Haus und dessen Angebote. Dr. Heinz Günther Hüsch, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, begleitete die Gruppe.

Der Rhein-Kreis Neuss hat der Augustinerinnen-Stiftung "Cor unum" in diesem Jahr 13 000 Euro als Zuschuss zu den ungedeckten Ausgaben im Rahmen der Trauerbegleitung durch den Hospizdienst überwiesen. Der Träger des Hospizes muss zehn Prozent des Pflegesatzes als Eigenanteil aufbringen, wobei ihm der Förderverein hilft. Der Rhein-Kreis Neuss hat vor allem als Heimaufsicht einen Bezug zum Augustinus-Hospiz. "Diese Aufsicht nehmen unsere zuständigen Mitarbeiter mit dem erforderlichen Augenmaß und Fingerspitzengefühl wahr. Wir sind daher aus eigener Anschauung sehr gut über die hervorragende Arbeit dieser Einrichtung informiert", berichtete Petrauschke den Gastgeberinnen.

"Pflege das Leben, wo Du es triffst" - diese Worte der heiligen Hildegard von Bingen prägen die Arbeit im Augustinus-Hospiz. Im März 1995 wurde das Haus mit acht Einzelzimmern eingesegnet. Insgesamt 13 Mitarbeiterinnen begleiten die Gäste dort auf ihrem letzten Lebensweg. Hinzu kommen junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, und zehn ehrenamtliche Helfer.

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