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Position im internationalen Wettbewerb stärken: Logistikregion Rheinland auf der Expo Real

An der Podiumsdiskussion beteiligt (v.l.n.r.): Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates, Bertram Gaiser, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH, Samer Mulla, Leiter für Neubauentwickungen bei der SEGRO Germany GmbH, Bernd Neffgen, Vorstandsmitglied des Logistikregion Rheinland e.V. und IHK-Geschäftsführer

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Auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München hat sich auch der im Juli gegründete Logistikregion Rheinland e.V. präsentiert. In einer von Bertram Gaiser, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH, moderierten Podiumsdiskussion unterstrich Jürgen Steinmetz, Vorsitzender des Logistikregion Rheinland e.V. und Allgemeiner Vertreter des Landrates des Rhein-Kreis Neuss, nochmals das Ziel des Vereins: die Logistikregion Rheinland als eine der führenden Logistikregionen im internationalen Wettbewerb zu stärken.

Als einen zentralen Punkt, um aus dem in den kommenden Jahren steigenden Güterverkehrsaufkommen Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Nutzen für die Region zu schöpfen, nannte Steinmetz geeignete und verfügbare Flächen: "Die Belange der Logistik müssen im neuen Regionalplan, der aktuell für den Regierungsbezirk Düsseldorf aufgestellt wird, ausreichend Berücksichtigung finden."

Eine gute Grundlage dafür sei, so Bernd Neffgen, Vorstandsmitglied des Logistikregion Rheinland e.V. und IHK-Geschäftsführer, ein im Rahmen des aus europäischen Mitteln geförderten Projekts "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland" erstelltes Flächengutachten. "Dabei haben wir die Flächen des interkommunalen Gewerbegebietes von Neuss und Dormagen am Silberseee, das interkommunale Gewerbegebiet Jüchen/Grevenbroich, Flächen in Niederkrüchten/Elmpt, in Mönchengladbach-Hardt und an der Grenze von Krefeld, Willich und Meerbusch ins Auge gefasst", konkretisiert Neffgen.

Wie der aktuelle Trend im Logistikbereich aussieht, erläuterte in München Samer Mulla, Leiter für Neubauentwickungen bei der SEGRO Germany GmbH, einem auch im Rheinland aktiven internationalen Entwickler von industriell und logistisch genutzten Immobilien. Die Entwicklung gehe in der Branche zu Hallenflächen mit einer Gebäudegrundfläche von 80.000 bis 100.000 Quadratmetern je Standort. Ein Hallengebäude mit einer Größe von 100.000 Quadratmetern benötige dabei ein Grundstück bis 200.000 Quadratmetern mit Industrieausweisung. Ein Beispiel dafür sei im Rhein-Kreis Neuss die Ansiedlung des Fiege Logistikcenters Neuss-Uedesheim mit 80.000 Quadratmetern Gebäudefläche.

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