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Arbeitsgespräch zwischen Kreis und IHK Porschen: "Wirtschaftsfreundlichkeit wird im Rhein-Kreis Neuss gelebt"

Die Spitzenvertreter von Kreisverwaltung und IHK trafen sich zum Arbeitsgespräch im Neusser Kreishaus

Wirtschaft |

Mit einem Schulterschluss in wichtigen Regional- und Wirtschaftsthemen endete jetzt ein Spitzengespräch zwischen Rhein-Kreis Neuss und IHK-Mittlerer Niederrhein im Neusser Kreishaus. Von Verkehrsinfrastruktur­maßnahmen über Arbeitsmarkt­projekte bis zu Regionalplanung und die Metropolregion Rheinland reichten die Themen, die Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen erörterte.

Die Art und Weise, wie Wirtschaftsthemen und Regionalentwicklung beim Treffen in Neuss behandelt wurden, zeigte: Die Chemie stimmt zwischen IHK und Kreisverwaltung. In vielen Fragen sind sich Kreis und IHK einig. Mit Blick auf die jüngste Auszeichnung des Kreises als "Kommune des Jahres 2013" beim Großen Mittelstandspreis der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung lobte Porschen den Rhein-Kreis Neuss als besonders starken und wirtschaftsfreundlichen Standort im Kammerbezirk: "Rhein-Kreis Neuss und Wirtschaft sind nicht nur symbolhaft, sondern reales Tun im Kreis. Wirtschaftsfreundlichkeit wird im Rhein-Kreis Neuss gelebt."

Wie Petrauschke betonte, sei das übergeordnete Ziel, möglichst alle Menschen in Beschäftigung zu bringen. Dazu müssten weiterhin gute Rahmenbedingungen, wie Verkehrsinfrastruktur, Fachkräftepotenzial und die Bereitstellung von Gewerbeflächen gesichert und optimiert werden. Deshalb kritisieren Porschen und Petrauschke gemeinsam die Landesregierung,  die sich zunehmend aus Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen zurückziehe.

Am Beispiel der K 37n begrüßt deshalb die IHK die gemeinsame Initiative von Rhein-Kreis und Stadt Kaarst, den wichtigen Neubau der Erschließungsstraße für das Gewerbegebiet "Kaarster Kreuz" im Rahmen einer Finanzvereinbarung zu sichern, falls die Landesförderung ausbleiben sollte. Auch bei den weiteren Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen K 9n in Meerbusch-Strümp und K 33n Autobahnanschlussstelle Delrath ziehen IHK und Kreis an einem Strang.

Gemeinsam wollen IHK und Kreis auch ein Positionspapier für ein neues Standortinformationssystem beim nächsten Regio-Gipfel im November einbringen. Strukturdaten im Rheinland sollen künftig vernetzt und über ein Internetportal angeboten werden, um der Wirtschaft schnellere und gezielte Abfragen, z.B. zur Flächenverfügbarkeit zu ermöglichen. Auch bei der Landesentwicklungs- und Regionalplanung wollen sich Kreis und IHK abstimmen und an gemeinsamen Zielen verstärkt zusammenarbeiten. Darüber hinaus soll auch die langjährige Kooperation im Bereich der Außenwirtschaftsförderung fortgesetzt werden. So planen IHK und Kreis eine Unternehmerreise in die Türkei.

Beide Seiten lobten die gute Atmosphäre des Treffens und erklärten, dass die Gespräche über aktuelle Wirtschafts- und Regionalthemen fortgesetzt werden sollen.

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