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Katastrophenschutz-Übung in Meerbusch-Strümp: Gymnasium als Betreuungsplatz

Andrang in der Personenerfassungsstelle

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Blaulicht, eine Vielzahl an Einsatz­fahrzeugen und Rettungsdienstkräfte, die Versorgungsstrukturen aufbauen. So sah es jetzt auf dem Gelände des Gymnasiums in Meerbusch-Strümp aus, wo der Ernstfall geübt wurde: Bis zu 500 unverletzte oder medizinisch bereits versorgte Menschen galt es nach einem fiktiven Schadensereignis über 24 Stunden zu betreuen.

Dazu mussten zunächst Gebäude und Gelände erkundet und dann als Betreuungsplatz hergerichtet werden - ausreichend Strom und Wasser, Schlaf­plätze, Hygiene- und Essensversorgung oder eine provisorische Notfallambulanz gehören ebenso dazu wie eine zentrale Personen-Erfassungsstelle. Zudem muss ein Kommunikationszentrum installiert werden, um Informationen auch nach außen weitergeben zu können - zum Beispiel für beunruhigte Angehörige.

Das Szenario in Strümp war Teil der regelmäßigen Katastrophenschutzübungen des Rhein-Kreis Neuss. Rund 100 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen und der ökumenischen Notfallseelsorge aus dem Rhein-Kreis Neuss übten die Herstellung und Einsatzbereitschaft des so genannten Betreuungsplatz-Konzeptes 500 NRW. Bestandteil der Übung war zu Beginn auch ein vom Kaarster Kirmesplatz startender Marschverband von 35 Fahrzeugen. Nach ersten Einschätzungen lief alles rund. Eine detaillierte Auswertung findet noch im Oktober statt.

An der Übung unter der Leitung von Nicolas Klein, Leiter Arbeitsgruppe Katastrophenschutz Rhein-Kreis Neuss, nahmen die DRK Kreisverbände Neuss und Grevenbroich, Johanniter-Unfallhilfe, Malteser-Hilfsdienst, die Schnelle Einsatzgruppe Notärzte und Betroffenen-Darsteller teil.

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