Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Überleitungsverträge ausgehändigt: Martinusschule mit gelungenem Start

Personengruppe

Überleitungsverträge wurden ausgehändigt

Schule |

Die Zusammenlegung der Martinusschule in Kaarst und der Raphaelschule in Meerbusch ist geglückt. Am ersten Schultag konnte der Unterrichtsbetrieb reibungslos aufgenommen werden. Zuvor hatten die Lehrerinnen Gabriele Busch, Manuela Preiß und Dagmar Hillen von Kreisschuldezernent Tillmann Lonnes im Grevenbroicher Ständehaus ihre Überleitungsverträge überreicht bekommen. Auch Schulleiterin Wienke Sälzer, eine Landesbedienstete, hieß sie herzlich willkommen. Sekretariat und Hausmeister werden weiterhin von der Stadt Kaarst gestellt.

Der Rhein-Kreis Neuss hatte zum 1. August die Trägerschaft der Martinusschule von einem Kaarst-Korschenbroicher Zweckverband übernommen. Dort werden jetzt auch die Kinder und Jugendlichen der am 31. Juli geschlossenen Raphaelschule unterrichtet. Mit der Fusion soll erreicht werden, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" im Norden des Kreisgebiets weiter entsprechende Unterrichtsmöglichkeiten erhalten.

Bis zuletzt gab es viel zu tun. "Zunächst einmal wurden die von uns benötigten Möbel, Tafeln und anderen Materialien aus der Raphaelschule nach Kaarst gebracht", so Wienke Sälzer. Danach seien die Gegenstände unter Beteiligung der Lehrerinnen und Lehrer auf die einzelnen Klassenräume verteilt worden. Wie Kreisschuldezernent Lonnes berichtete, wurde nach einvernehmlichen Gesprächen mit der Stadt Meerbusch sowie den Städten Kaarst und Korschenbroich sichergestellt, dass alle Kinder und Jugendlichen aus Meerbusch in Kaarst die gleichen Bedingungen vorfinden wie bisher.

Die Martinusschule, die seit 1968 besteht, ermöglicht die Abschlüsse "Förderschule Lernen" und "Hauptschule Klasse 9". An der Halestraße sind Jungen und Mädchen willkommen, die langsamer oder anders lernen als ihre Mitschüler und deshalb den Anschluss an ihre Klassengemeinschaft verloren haben. "Solche Kinder sind oft isoliert, verunsichert und haben häufig keinen Spaß mehr am Lernen", weiß Sälzer. Die Schulleiterin und ihre Kollegen stellen sich deshalb auf die individuellen Möglichkeiten der Schülerschaft ein. "Der Lernstoff und die Unterrichtsmethoden werden so vorbereitet, dass es jedem möglich ist, Erfolgsergebnisse zu erlangen", heißt es.

Die Kinder sollen so wieder Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten fassen, selbständig werden und Freude am Lernen entwickeln. Oberstes Ziel ist es, den Schülern ein eigenverantwortliches Leben unter anderem durch die Berufsfähigkeit zu ermöglichen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.