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Landwirte übergaben Fachbeitrag zum Regionalplan an Petrauschke

Fachbeitrag für den Regionalplan übergeben (von links): Peter Herzogenrath, Wolfgang Wappenschmidt, Hans-Jürgen Petrauschke und Franz-Josef Schockemühle

Umwelt |

In Nordrhein-Westfalen gehen auch heute noch täglich 15 Hektar Freiraum unwiederbringlich verloren. "Diesem Flächenverbrauch muss Einhalt geboten werden", so die Vertreter der Landwirtschaft bei einem Besuch bei Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Wolfgang Wappenschmidt, Kreislandwirt und Vorsitzender der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach, Franz-Josef Schockemöhle, Leiter der Kreisstelle Neuss der Landwirtschaftskammer NRW, und Peter Herzogenrath, Geschäftsführer der Kreisbauernschaft, übergaben Petrauschke als Vorsitzendem des Regionalrats den Fachbeitrag der Landwirtschaftskammer zum künftigen Regionalplan.

"Agrarbereiche sind keine frei verfügbaren Flächen für andere Zwecke", bestätigte Petrauschke den Gästen. Eine strukturelle Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gewerbe dürfe dadurch allerdings auch nicht behindert werden.

"Für den neuen Regionalplan als Steuerungsinstrument für Raumnutzungen ist es aus landwirtschaftlicher Sicht ein Anliegen, den wertvollen und immer weniger noch vorhandenen Freiraum zu schützen", heißt es in dem Fachbeitrag. Daran hinge auch die Existenzgrundlage zahlreicher Betriebe. Die Spanne der landwirtschaftlichen Unternehmen ist vielfältig und reicht vom regionalplanerisch bedeutsamen Erlebnisbauernhof ("Agrartourimus") über Gewächshäuser, Gemüse anbauende Direktvermarkter und Pensionspferdehalter bis hin zu intensiven Veredlungsbetrieben.

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