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Kreisgesundheitsamt empfiehlt: Nicht nur Süßes für die Schultüte

Eltern sollten nicht nur Süßes in die Schultüte tun

Schule |

Was können Eltern in die Schultüte tun, wenn sie nicht nur Süßigkeiten verschenken wollen? Für den Schulstart sind die künftigen Erstklässler meist schon bestens mit Stiften, Heften und anderen Utensilien ausgerüstet. Darüber hinaus gibt es jedoch jede Menge Geschenkideen, die praktisch sind und an denen die I-Dötzchen Spaß haben. Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky empfiehlt: "Eine Lieblings-Süßigkeit sollte schon dabei sein, doch in erster Linie ist es sinnvoll, zum Beispiel Bewegungsmaterialien wie ein Springseil, ein Jonglierset oder einen kleinen Ball zu verschenken."

Mankowsky verweist auf die Zahlen der Schuleingangsuntersuchungen: Etwa 12 % der untersuchten fünf- und sechsjährigen Mädchen und Jungen waren in den letzten Jahren übergewichtig. Daher ist es aus seiner Sicht sinnvoll, sich beim Befüllen der Schultüte mit Naschwerk zurückzuhalten. "Die Zeiten der traditionellen Zuckertüte – gefüllt mit Schokolade, Bonbons und Keksen – sind vorbei", so Mankowsky. "Stattdessen können Spiele, CDs oder Stifte und Radiergummis mit besonderen Motiven verschenkt werden."

Auch gesunde Snacks wie Nüsse, Cracker oder zuckerfreie Kaugummis sind nach Ansicht von Dr. Beate Klapdor-Volmar eine gute Idee für die Schultüte. Die Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienst weiß, dass ebenso ein kleines Buch für Leseanfänger oder ein Gutschein für einen Kletterpark- oder Zoobesuch prima bei den ABC-Schützen ankommt. "Wichtig ist Bewegung von Anfang an", betont die Medizinerin. "Das beginnt bereits in der Schwangerschaft und geht über die Kleinkindphase bis hin zum Schulanfang." Sie ermutigt Eltern, die Bewegung ihrer Kinder zu fördern, denn im frühen Kindesalter werden bestimmte Verhaltensweisen bereits festgelegt. "Kinder können bei Waldbesuchen Erfahrungen als junge Naturforscher sammeln oder im Sportverein auf dem Kletterparcours Balance üben", nennt Dr. Klapdor-Volmar Beispiele.

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