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Deponie Dormagen-Gohr: Rekultivierungsarbeiten kommen gut voran

Auf der Deponie in Gohr informierten Urban Wahlen (2.v.l.), Harry Schütz (3. v.l.) und Michael König (r.) Landrat Hans-Jürgen Petrauschke über den Fortgang der Rekultivierungsmaßnahmen

Umwelt |

Ende 2003 sind auf der Deponie in Dormagen-Gohr die letzten Abfälle abgelagert worden. Dennoch wird auf dem Gelände kräftig gearbeitet. Hintergrund ist, dass im Juli die abschließende Rekultivierung der Deponie gestartet ist. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke informierte sich jetzt vor Ort über den Fortgang der Arbeiten.

Beim Deponie-Termin mit Urban Wahlen, Abteilungsleiter für Abfallwirtschaft im Kreisumweltamt, sowie Harry Schütz, Betriebsleiter der Deponien im Kreis, und Michael König, Kommunalbeauftragter, von der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein bekam der Landrat zum Beispiel einen Eindruck davon, wie mit Hilfe verschiedener Walzen die Oberflächenabdichtung mit Spezial-Ton erfolgt. Zur endgültigen Abdichtung aus Ton kommen noch eine Drainage- und eine Rekultivierungsschicht hinzu.

"In diesem Jahr noch sollen weite Bereiche der Deponie mit Ton abgedeckt werden, damit kein Niederschlagswasser mehr in den Deponiekörper eindringen kann. Die restlichen Abdichtungen und umfangreiche Pflanzmaßnahmen folgen im kommenden Jahr", berichtete Urban Wahlen. Es sind allerdings auch noch viele deponietechnische Anlagen wie Gasbrunnen und Sickerwasserschächte vorhanden. "Diese Anlagen müssen noch auf Jahre hinaus gewartet und betrieben werden", so Deponie-Leiter Schütz.

Von den insgesamt drei Kreisdeponien Grevenbroich-Frimmersdorf, Dormagen-Gohr und Neuss-Grefrath sind die Deponien in Frimmersdorf und Gohr verfüllt. Die Deponie Frimmersdorf ist bereits abschließend abgedichtet und bepflanzt. Die Deponie in Neuss-Grefrath bietet noch Deponieraum für viele Jahre.

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