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Steinmetz übergibt Minister Ramsauer Forderungskatalog für Verkehrswegeplan

Landratsvertreter Jürgen Steinmetz (links) überreichte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Forderungskatalog

Straßenbau |

Für die Zukunft des Rhein-Kreises Neuss und der gesamten rheinischen Region ist eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Diese Auffassung vertrat Landratsvertreter Jürgen Steinmetz, Vorsitzender des Vereins "Logistikregion Rheinland", bei einem Zusammentreffen mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in Neuss. Steinmetz übergab dem Politiker die so genannten Vorhabenanmeldungen der Initiative "Metropolregion Rheinland" für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans.

"Der Rhein-Kreis Neuss ist einer der leistungsfähigsten Kreise in der Bundesrepublik, und das Rheinland einer ihrer wirtschaftlich stärksten Regionen", so Steinmetz. Um die gute ökonomische Position verteidigen zu können, bedürfe es allerdings großer Anstrengungen für Erhalt und Ausbau der Verkehrswege auf Straße, Schiene und Wasser. Begründung: "Das Rheinland hat unter den deutschen Metropolregionen das größte Verkehrsaufkommen, die größte Verkehrsdichte, den größten Kfz-Besatz, den größten ÖPNV-Kundenanteil und laut ADAC die längsten Staus Deutschlands."

Die "Metropolregion Rheinland" fordert in den Ramsauer überreichten Unterlagen "zügige und kräftige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur". Bei den Anmeldungen für den Bundesverkehrswegeplan gibt es mehrere Projekte, die wichtig für den Rhein-Kreis Neuss sind. Dazu gehört der Komplettausbau der A 57 auf sechs Fahrspuren zwischen Kamp-Lintfort und Köln-Nord. Auch den Bundesstraßen gilt ein wichtiges Augenmerk, etwa der B 59 (Ortsumgehung Sinsteden) oder der B 477 (Ortsumgehung Rommerskirchen, Butzheim, Frixheim).

Im Schienenverkehr stehen unter anderem der "Eiserne Rhein", der Ausbau des Bahnknotens Köln und ein durchgehendes drittes Gleis zwischen Köln und Aachen in dem Forderungskatalog. Im Bereich "Bundeswasserstraßen" wird die durchgängige Fahrrinnentiefe des Rheins von 2,80 Meter von Bonn über Neuss bis Duisburg als "dringliche strategische Maßnahme des weiteren Bedarfs" bezeichnet.

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