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Landesregierung genehmigt Kommunales Integrationszentrum im Rhein-Kreis Neuss

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Sieht eine gute Basis für ein gemeinsames Integrations­zentrum: Landrat-Vetreter und Kreis­sozial­dezernent Jürgen Steinmetz

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Nachdem der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Rhein-Kreises Neuss bereits einstimmig den Weg für ein Kommunales Integrationszentrum geebnet hatte, nimmt der Aufbau eines Zentrums für Migrationsfragen weiter Gestalt an. Das Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat jetzt die Einrichtung zum 1. August genehmigt.

"Bei uns sind alle Akteure schon miteinander verzahnt, so dass wir eine gute Basis für ein gemeinsames Integrationszentrum haben. Jetzt geht es an die konkrete Umsetzung", so Landratsvertreter Jürgen Steinmetz, Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss, zu der guten Nachricht aus Düsseldorf. Mit der Genehmigung verbunden ist die Personalförderung von fünfeinhalb Stellen zunächst bis Ende 2017. Seinen Sitz wird das neue Integrationszentrum im Neusser Kreishaus haben.

Das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen schafft die Voraussetzungen dafür, dass künftig in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Kreis ein Kommunales Integrationszentrum errichtet werden kann. Darin werden zwei integrationspolitische Ansätze zusammengeführt: die bisherigen "Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien", kurz RAA genannt, und das Landesprogramm "KOMM-IN".

Die Bildung von der frühen Förderung bis zum Übergang von der Schule in den Beruf sowie die Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit sind die Kernaufgaben der neuen Zentren. Sie sollen eine passgenauere Ausrichtung der Integrationsarbeit vor Ort ermöglichen.

"Wir möchten als Kreis weiter engagiert dazu beitragen, dass Integration gelingt", betont Steinmetz. So unterstützt der Rhein-Kreis Neuss nicht nur die in der Integration von Migranten tätigen Verbände derzeit mit Zuschüssen von insgesamt 250 000 Euro. Um den Integrationsprozess auf Kreisebene weiter voranzubringen, wurde auf Beschluss des Kreistags auch eine Steuerungsgruppe "Integration" eingerichtet.

Seit einigen Jahren fördert der Rhein-Kreis Neuss zudem begabte Migranten durch ein Stipendium. Auch der von ihm ausgelobte Integrationspreis lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema.

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