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Deponie Dormagen-Gohr: Abschließende Rekultivierung hat begonnen

Umwelt |

Von den drei Kreisdeponien Grevenbroich-Frimmersdorf, Dormagen-Gohr und Neuss-Grefrath sind die Deponien in Frimmersdorf und Gohr verfüllt. Die Deponie Frimmersdorf ist bereits abschließend abgedichtet und bepflanzt. Jetzt wurden auch die Arbeiten zur abschließenden Rekultivierung der Deponie Gohr aufgenommen.

Ende 2003 sind auf der Deponie Gohr die letzten Abfälle abgelagert worden. Danach wurde sie mit einer Zwischenabdeckung versehen und mit einer Wildraseneinsaat begrünt. "Inzwischen sind die Setzungen des Deponiekörpers so weit abgeklungen, dass die endgültige Oberflächenabdichtung aus Ton, die Rekultivierungsschicht und die vorgesehene Bepflanzung aufgebracht werden können", erläutert Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky.

In diesem Jahr noch sollen weite Bereiche der Deponie mit Ton abgedeckt werden, damit kein Niederschlagswasser mehr in den Deponiekörper eindringen kann. Die ersten 15 000 Quadratmeter konnten bereits im Juni fertig gestellt werden. "Den ganzen Sommer über soll weiter gearbeitet werden, damit möglichst große Bereiche der Deponie Gohr endrekultiviert werden können", kündigt Norbert Clever, Leiter des Kreisumweltamtes, an.

Im kommenden Jahr stehen dann noch umfangreiche Pflanzmaßnahmen an, so dass der Deponiehügel wieder ein Bestandteil der Dormagener Landschaft sein wird. "Auf den Zaun können wir leider nicht verzichten, es sind noch viele deponietechnische Anlagen wie Gasbrunnen und Sickerwasserschächte vorhanden", erklärt Clever in diesem Zusammenhang. "Diese Anlagen müssen noch auf Jahre hinaus gewartet und betrieben werden".

Die Deponie in Neuss-Grefrath bietet noch Deponieraum für viele Jahre. Nachdem durch die Bestimmungen des Deponierechts die Ablagerung von unbehandeltem Restmüll seit 2005 untersagt ist, werden heute nur noch nicht-brennbare Abfälle wie Bauschutt, Schlacken und Aschen abgelagert. Die jährlichen Deponiemengen sind drastisch zurückgegangen. Die Deponie hält viel länger als ursprünglich gedacht.

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